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d Michael A.
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Mein Bericht

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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
02.11.2001 - -
Am 02. Nov. 2001 war ich zum erstenmal beim Urologen zur Vorsorgeuntersuchung. Er stellte eine Verhärtung der Prostata rechts fest, und veranlaßte deshalb einen PSA-Test. Dieser ergab einen Wert von 11,4 ng/ml.
Um eine Prostatitis auszuschließen verordnete er mir ein Antibiotikum, das ich 3 Wochen einnahm.
       
12.02.2002 11.20 07.11.01
Am 12. Febr. 2002 erneute PSA Messung. PSA Wert 13,2 ng/ml. Darauf erfolgte eine 6-fach Stanzbiopsie.
Diese ergab keinen Befund. Ich habe deshalb beschlossen abzuwarten und vorerst keine Untersuchungen mehr machen zu lassen
       
19.03.2003 16.40 12.03.03
Am 19.März 2003 ging ich dann doch wieder zum Urologen. Der PSA Wert war auf 16,4 ng/ml gestiegen.
Eine erneute 6-fach Stanzbiopsie ergab wieder keinen Befund.

Ich hatte zu der Zeit einen Bericht von einem neuen Verfahren zur gezielten Biopsie im Fernsehen gesehen, die sogenannte "Artifizielle neuronale Netzwerk-Analyse" abgekürzt "ANNA", welches Dr. Loch in der Uni-Klinik in Homburg/ Saar testete.

Auch mein Urologe kannte es, und vereinbarte einen Termin für Anfang Sept. für mich.
       
18.08.2003 16.40 12.03.03
Nochmal beim Urologen, es wurde der PSA-Wert ermittelt damit für Homburg die neuesten Werte vorliegen.
       
08.09.2003 21.80 08.09.03
Am 08. Sept. 2003 war ich in Homburg bei Dr. Loch, um eine gezielte Biopsie mit dem System "ANNA" durchführen zu lassen.
Dr. Loch entnahm 2 Stanzen aus der Mitte und 1 Stanze aus der Apex aus der rechten Prostatahälfte.
Das Pathologische Gutachten ergab dann folgenden Befund:

Prostatastanzzylinder mit diffuser Infiltration in allen 3 Fraktionen durch ein Prostatakarzinom vom foamy gland-Typ mit Gleason-Muster 3+4 (T2a NX MX)
Seite
       
18.09.2003 21.80 08.09.03
Am 18.09 2010 hatte ich das Beratungsgespräch bei meinem Urologen. Er riet mir dringend zur Operation, evtl käme auch eine Bestrahlung in Frage.

Da ich mich mit dem Thema Prostatakrebs überhaupt noch nicht beschäftigt hatte stimmte ich der Operation zu. Wir vereinbarten einen Termin für Mitte Okt. 2003.

Weil ich zu der Zeit noch keinen Computer hatte, bat ich meinen Sohn mir einige Informationen auszudrucken.

1 Woche später übergab er mir einen kleinen Leitz-Ordner mit allerhand Informationen. Darunter auch die übersetzten Berichte über die DHB des Amerikanischen Onkologen Dr. Leibowitz.

Da ich eine riesen Angst vor einer Inkontinenz nach der Operation hatte, entschied ich mich dazu, die Operation abzusagen, und meinen Urologen zu bitten, mir die nötigen Medikamente für die DHB zu verschreiben.
Erst als ich ihm erklärt hatte, dass ich mich auf keinen Fall operieren oder bestrahlen lassen würde war er dazu bereit.
       
28.10.2003 21.80 08.09.03
Am 28.10.2003 beginn DHB, mit Trenantone 3x250 mg Flutamid und 5 mg Proscar. Trenantone und Flutamid auf Kassenrezept, Proscar bezahlte ich selbst.
       
21.01.2004 0.10 21.01.04
Ab Anfang Januar bekam ich Durchfall, der immer stärker wurde. Deshalb Umstellung der Medikamente, anstelle Flutamid kamen 150 mg Casodex zum Einsatz. Nach einer Woche war der Durchfall weg.

50 mg Casodex bekam ich auf Kassenrezept, 100 mg habe ich Privat bezahlt.
       
28.04.2004 0.10 20.04.04
Ab April 2004 Umstellung der Ernährung, kein rotes Fleich, wenig tierrisches Fett, nur Olivenöl und Rapsöl, 2-3 mal die Woche Fisch und viel Obst und Gemüse.
Nahrungsergänzungsmittel: 200ng Selen, Vit. E 400 IE, 2 Esslöffel Granatapfel-Elixier, 500mg Calzium D3, 3mg Bor.

PSA und T Verlauf ng/ml Messgrenze des Labors 0,1ng/ml

12/03= 0,2
01/04= 0,1
02/04= 0,0
04/04= 0,1
06/04= 0,0 0,20
07/04= 0,0
10/04= 0,0
       
27.11.2004 0.00 19.10.04
Ende der DHB weiterhin Proscar 5mg täglich.

Nebenwirkungen waren: Libidoverlust, erektile Dysfunktion, Schlafstörungen, starkes Schwitzen und trockene Haut.

Laborwerte: Ery 5,1 HB 13,0 HK 40 GGT 16 GOT 21 GPT 22 AP 125

PSA und T Verlauf ng/ml

01/05= 0,00
05/05= 0,14
09/05= 0,41 4,66
12/05= 0,80
03/06= 1,08
07/06= 1,04 5,50
11/06= 0,97
02/07= 0,99
05/07= 1,15
08/07= 1,21
11/07= 1,19
02/08= 1,55
05/08= 1,45
09/08= 1,32
01/09= 1,45
04/09= 1,25
07/09= 1,32
10/09= 1,71
01/10= 1,33 6,40
04/10= 1,43
07/10= 1,32
       
26.10.2010 1.41 26.10.10
7 Jahre nach der Diagnose Prostatakrebs ist der PSA Wert bei 1,41 ng/ml, die Prostata ist klein und weich und der Tastbefund ist unauffällig. Mir geht es weiterhin gut.
       
26.01.2011 1.46 26.01.11
PSA Wert 0,05ng/ml gestiegen. Ultraschall weiterhin unauffällig.
       
19.04.2011 1.39 19.04.11
Am 19.04. 2011 Kontrolluntersuchung bei meinem Urologen. Weiterhin alles im grünen Bereich.
       
13.07.2011 1.45 13.07.11
Am 13.07.2011 vierteljährige Untersuchung beim Urologen weiterhin alles im grünen Berreich. Urologe ist selbst überrascht, das, die DHB so lange wirkt. Er meinte man sollte meinen Fall veröffentlichen.
       
17.11.2011 1.45 17.11.11
Kontrolluntersuchung beim Urologen, weiterhin alles Ok.
       
02.03.2012 1.84 02.03.12
Am 02.03.2012 Kontrolluntersuchung. Keine auffälligkeiten, PSA auf höchsten Stand seit Ende der DHB gestiegen.
       
22.05.2012 1.66 22.05.12
Kontrolluntersuchung beim Urologen, alle Werte OK, PSA wieder leicht gefallen.
Mir geht es weiterhin sehr gut.
       
08.08.2012 1.70 08.08.12
Am 08. Aug. Kontrolluntersuchung beim Urologen weiterhin alles OK.
       
22.11.2012 1.71 22.11.12
Am 22.11. vierteljährliche Kontrolluntersuchung, alles oK.
       
05.03.2013 1.49 05.03.13
Am 05.03.2013 Kontrolluntersuchung beim Urologen PSA Wert auf 1.49ng/ml gesunken.
Blutwerte in Ordnung, Ultraschall ohne Befund.
       
18.06.2013 1.69 18.06.13
Vierteljährige Kontrolle beim Urologen. Diesmal zum erstenmal erst DRUS dann Blutentnahme, evtl ist deshalb PSA-WERT etwas höher wie vor 3 Monaten.
Sonst alles OK.
       
05.09.2013 2.18 05.09.13
10 Jahre nach Diagnose Kontrolluntersuchung beim Urologen. PSA Wert hat höchsten Stand seit Ende der DHB erreicht
Hoffe das es es nur ein Ausreiser ist.
       
19.11.2013 1.87 19.11.13
Kontrolluntersuchung, PSA Wert wieder gefallen. Alle anderen Werte sind auch OK.
       
08.05.2014 1.74 08.05.14
PSA am 13.02 2014 1.75 ng/ml. Am 08.05. 2014 Vierteljähriger Check beim Urologen PSA ohne Behandlung auf !,74ng/ml gesunken. Sonst alles Ok.
       
07.08.2014 2.04 07.08.14
Vierteljährige Untersuchung beim Urologen PSA leicht gestiegen sonst alles OK.
       
02.12.2014 1.88 02.12.14
Untersuchung beim Urologen PSA wieder leicht gefallen, alles weiter im grünen Berreich.
       
12.11.2015 3.22 12.11.15
Seit Juni PSA gestiegen auf 3,52ng/ml. Jetzt nach 5 Monaten wieder leicht gefallen auf 3,22ng/ml .Werde weiter abwarten.
       
18.11.2016 2.50 26.10.16
PSA Wert hat sich 13 Jahre nach Therapiebeginn auf 2,50 ng/ml ohne weitere Behandlung stabilisiert.
Damit befinde ich mich seit 12 Jahren in der off Phase der DHB.
       
24.04.2017 2.60 12.01.17
Untersuchung beim Urologen PSA leicht auf 2,77ng/ml gestiegen sonst weiterhin alles in Ordnung
       
14.09.2017 2.70 14.09.17
14 Jahre nach Diagnose PSA bei 2,70 ng/ml PSAVZ bei 12 Jahren.