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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
27.03.2013 66.50 11.03.13
Das Ergebnis der Biopsie war eindeutig: Krebs! Ich hatte es nicht glauben wollen. Dachte bis zuletzt an Prostatitis oder so. Am 2.4. Szintigramm: keine Knochenmetastasen. Ein Lichtblick in diesen finsteren Tagen. 9.4. MRT: Kapseldurchbruch, Lymphknotenmetastasen.
Mein Urologe begann mit der Hormontherapie und überwies mich an die Sprechstunde der Martiniklinik in Hamburg. Am 10.6. wurde ich dort operiert, leider mit R1-Ergebnis und natürlich "ohne Nervenerhalt", also tschüss Erektionen! Mir wurden 51 Lymphknoten entfernt, davon waren 7 befallen. Ausserdem entwickelte sich eine Lymphozele, daher Drainage und Doxycyclinspritzen zur Verklebung des Gewebes. So hatte ich zeitweise an jedem Bein einen Beutel hängen, aber Ende Juli war alles wieder okay, auch war ich fast wieder kontinent.
Nur der Krebs war immer noch da. Und der PSA-Wert stieg von 1,22 am 12.8. bis zum 4.9. schon wieder auf 2,93.
Konnte die Strahlentherapie mich heilen?
       
23.09.2013 2.93 04.09.13
Vom 23.9. bis zum 14.11. 2013 bekam ich IMRT mit 66,6 Gray. Bald stellten sich Nebenwirkungen ein: Blähungen, Jucken, Brennen, Schleimabgang. Ansonsten keine Probleme.
Auf meine Anregung wurde mir am 25.9. ausserdem Enantone gespritzt. PSA am 18.11.: 0,34.
       
17.02.2014 0.02 17.02.14
Im ganzen Jahr 2014 bekam ich HB1 mit Trenantone. Der PSA stieg um Mai auf 0,22, war aber 4 Wochen später wieder bei 0,02. Testosteron bei <0,10.
Den Nebenwirkungen der Hormonblockade wie Hitzewallungen arbeite ich mich Sport entgegen.
An dieser Stelle möchte ich meine Massnahmen zur Gesundung erwähnen.
Ich habe gleich nach der Diagnose PCa begonnen, mich mit der Krankheit auseinanderzusetzen.
Ich habe dutzende Bücher und hunderte von Internetseiten zum Thema (Prostata-)Krebs gelesen. Ich habe mein Leben nach Schwachstellen abgesucht und mich mit dem Tod auseinander gesetzt. Und ich habe einiges in meinem Leben geändert.
Ich habe mir einen Crosstrainer gekauft und täglich Sport getrieben. Ich habe meine Ernährung umgestellt auf vegetarisch, Nov. 2014 auf vegan. Alkohol und Nikotin konsumierte ich vorher schon nicht. Ich habe meinen Zuckerverbrauch drastisch eingeschränkt. Ich begann zu meditieren und Entspannungsübungen zu machen.
Mein Ansatz war, mich physisch und psychisch (der Mensch ist ein Gesamtkunstwerk) so fit wie möglich zu machen, um evtl. die nach OP und Bestrahlung verbliebenen Tumorzellen zu besiegen oder wenigstens die Nebenwirkungen der Hormontherapie zu mindern und dem Tod noch viele Jahre bei guter Lebensqualität abzuringen.
Mein Tag beginnt mit einem Frischkornbrei (gemahlenes Getreide, Granatapfelsaft, Aroniasaft, div. Saaten, frisches Obst, Mandeln, Nüsse). Ich esse täglich 2 Paranüsse für den Selenhaushalt. Dann folgen 30-40 Minuten auf dem Minitrampolin, gut für die Entgiftung, für die Lymphe, für Muskel- und Knochenaufbau und vieles mehr. Bei gutem Wetter auch Joggen. Ich löse 1 TL Kurkuma in 1 Glas Tomatensaft auf, mit etwas Pfeffer und Öl. Ich esse viel Kohl, koche täglich frisch, trinke grüne Smoothies, kaufe viel im Bioladen. Von Oktober bis April nehme ich Vitamin D3.


       
26.08.2015 0.02 26.08.15
Nach ca. 2 Jahren Hormonblockade lassen wir die im August fällige Trenantonespritze weg. Ich möchte sehen, ob vielleicht doch noch eine Heilung erfolgt ist, durch die Bestrahlung und/oder meine Massnahmen.
Am 25.11. 2015 lag der PSA bei 0,05, Testosteron bei 2,68. Mein Urologe war unbesorgt, da der PSA immer noch im "Nullerbereich" lag.

Leichtes Lymphödem im linken Bein.
       
19.01.2016 0.05 25.11.15
Vom 19.1. bis 18.2 2016 bekam ich 10 Einheiten Manueller Lymphdrainage, da ich in den Beinen, vor allem im linken, Wasser (Lymphe) eingelagert hatte. Im Nachhinein frage ich mich, ob das den folgenden hohen PSA-Wert mitverursacht haben könnte. Hat jemand sachdienliche Hinweise?
       
17.02.2016 1.17 17.02.16
Schock! Ein rasanter Anstieg des PSA in nicht mal 3 Monaten! Mein Urologe schreibt Überweisung für CT bzw. PSMA-PET-CT. Letzteres will die Kasse nicht zahlen.
Ich intensiviere meine Bemühungen, mit denen ich etwas nachlässig geworden war. Noch mehr Sport. Ich begann, zusätzlich Curcuminextrakt in Kapseln zu schlucken und Granatapfelelixier zu trinken. Ausserdem Kapseln mit Grünteeextrakt (entcoffeiniert). Ich lasse mir einen entzündeten Zahn ziehen (Fistel im Wurzelbereich). Ich überwinde meine Angst vor dem Tod.
Und ich begann auf Anraten einer Freundin, bittere Aprikosenkerne zu essen, 6-12 Stück über den Tag verteilt. Ich glaubte nicht an eine Wirkung, da gab es doch Studien, die davon abrieten, schon wegen der angeblichen Gefahr einer Blausäurevergiftung. Nur dass die Freundin die seit Jahren schluckt und sich bester Gesundheit erfreut.
       
03.03.2016 0.82 03.03.16
Wider Erwarten ist der PSA nicht weiter gestiegen, sondern gefallen. Ich verschiebe die anstehenden Untersuchungen zur Metastasensuche und gebe mir 2 weitere Wochen zur Selbstmedikation.
       
17.03.2016 0.25 17.03.16
Hurra, ein weiterer starker Abfall! Ich fahre glücklich in den Urlaub.
       
14.04.2016 0.02 14.04.16
Das Wunder ist geschehen, der PSA ist wieder unter der Nachweisgrenze. Ich lese Bücher zum Thema Aprikosenkerne (Nitrile, Amygdalin, B17 - wie auch immer) und werde immer optimistischer für meine Zukunft.
       
27.05.2016 0.06 25.05.16
So leicht will der Krebs nicht weichen. Ein kleiner Anstieg auf 0,06. An den Aprikernen allein kann es nicht gelegen haben, denn davon hab ich eher mehr als weniger genommen. Aber ich hatte mein Trampolintraining etwas reduziert und die Kapseln mit Curcumin und Grünteeextrakt vor 3 Wochen weggelassen. Jetzt kehre ich zum Erfolgsrezept zurück und hoffe, dass der nächste Wert wieder unten ist. Ach ja: ich hab das Gefühl, Kekse sollte ich ganz aus der Ernährung streichen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts: kein Alkohol, kein Fleisch, kein Fisch, kein Eis, kein Kuchen, da werd ich halt immer wieder schwach.
Vor einem Jahr hab ich nun die letzte Trenantonespritze bekommen und kann zumindest die nächsten Monate auch noch ohne auskommen. Für meinen aggressiven Gleason 9 ein gutes Ergebnis.
       
05.07.2016 0.21 05.07.16
Ich habe in den letzten 6 Wochen alles unternommen, was mir einfiel, um den PSA nach unten zu drücken. Leider ohne Erfolg. Es ist mir ein Rätsel, wie ich es geschafft hatte, ihn von 1,17 auf 0,02 zu bringen. Ich habe alles gemacht wie in dieser Zeit, und nun hat sich der PSA wieder mehr als verdreifacht in 6 Wochen.
Es muss Einflussfaktoren geben, die noch völlig unerforscht sind.
Falls Sie, der Sie hier mitlesen, selbst betroffen sind, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Schildern Sie mir, was Sie tun um den PSA unten zu halten und mit welchem Erfolg. Vielleicht finden wir gemeinsam heraus, was hilft.
       
25.08.2016 0.55 24.08.16
Ein weiterer Anstieg, wie erwartet. Die PSA-Verdopplungszeit beträgt jetzt 36 Tage, das ist für meine Verhältnisse ein Erfolg. Was hab ich geändert? Meine sportlichen Aktivitäten etwas zurückgefahren auf ca. 30 Minuten täglich, da ich das Gefühl hatte, dass mehr mich erschöpft hatte. Wegen des Wetters mehr Joggen als Trampolin. Die Einnahme von Aprikosenkernen hab ich am 20.7. eingestellt, da sie offensichtlich keine Wirkung (mehr) haben. Ich werde es später noch mal versuchen damit (Intermittierende Nahrungsergänzungsmittel). Ausserdem hab ich mehr Gewicht aufs seelische Gleichgewicht gelegt und täglich meditiert und entspannt. Und ich habe 1x pro Woche ein sehr heisses Bad genommen, mit Zusatz von Natriumbikarbonat zur Hyperthermie und Entsäuerung.
Die letzte Trenantonespritze war im Mai 2015 und die nächste werde ich hoffentlich erst 2017 bekommen. Auch bildgebende Verfahren sind bei diesem Wert noch nicht angesagt.
       
07.10.2016 0.03 06.10.16
Hurra, hurra! Der PSA ist wieder unten. Wie hab ich das gemacht? Meine Aufzeichnungen lassen mehrere Möglichkeiten zu. Mit den Aprikosenkernen hatte ich am 19.7. ausgesetzt, da sie keine Wirkung mehr zeigten. Seit 8.9. nehme ich sie wieder, aber nicht mehr als 10 Stück pro Tag. Möglicherweise verhinderte die Pause eine Resistenz. Vielleicht ist auch die eher geringe Dosis ausschlaggebend. Es heisst ja, dass bei zuviel Blausäure die Leber das Enzym Rhodanase bildet, das die Blausäure unschädlich macht. Vielleicht bleibt eine kleine Menge unter dem Radar der Leber und kann so besser wirken als eine größere. Spekulation!
Eine andere Möglichkeit: Seit Anfang September gehe ich einmal pro Woche zum Heilströmen "Jin Shin Jyutsu" und behandle mich an den anderen Tagen 30-60 Minuten täglich selbst. Das soll das Immunsystem anregen und die Selbstheilungskräfte.
Seit 12.8. schlucke ich Kapseln mit Cayenneextrakt, seit 17.9. nehme ich Löwenzahnblattpulver in meinem Kurkumadrink. Ausserdem hatte ich einen schönen Urlaub in der Sonne (Vitamin D!). Und regelmässiges Meditieren.
Vielleicht macht es die Summe aller Massnahmen?
       
20.10.2016 0.03 06.10.16
Ich habe seit mind. 8 Wochen Blut auf dem Stuhl. Meistens abends, einen Klecks auf dem Haufen. Ursache vermutlich Strahlenproktitis. Ich habe deshalb die Cayennepfefferkapseln abgesetzt, um den Darm nicht unnötig zu reizen, und werde mit Flohsamenschalen für einen fluffigen Stuhl sorgen, um ein Pressen zu vermeiden. Ich hoffe, dass sich das Problem dann von selbst löst.
       
25.11.2016 0.02 23.11.16
Es war wieder PSA-Zeit: <0,02, unter der Nachweisgrenze!
1,5 Jahre nach der letzten Trenantonespritze und nach einer PSA-Achterbahnfahrt - unglaublich!
"Interessant" meinte mein Doc und fragte, ob und was ich geändert habe.
Meine Aufzeichnungen lassen keine konkrete Ursache erkennen, und mittlerweile glaube ich, dass es einfach das Gesamtpaket meiner gesunden Lebensweise ist, das mein Immunsystem so stark macht, dass es die Tumorzellen erkennen und vernichten kann: seit 2 Jahren vegane Ernährung mit viel Obst und Gemüse, täglich Sport und Entspannung, Meditation, intermittierende NEM, tägliches "Heilströmen" (Jin Shin Jyutsu), grüne Smoothies usw.
Jetzt möchte ich nur noch die Darmblutungen loswerden. Ach ja, und die Potenz wiedererlangen (können Nerven nachwachsen?).
       
20.01.2017 0.02 23.11.16
Den Gesundheitscheck bei meiner Hausärztin hab ich zum Anlass genommen, dabei auch das PSA bestimmen zu lassen, auch wenn ich weiss, dass aufgrund eines anderen Labors und Messverfahrens die Werte nicht direkt vergleichbar sind. Hier lag die Nachweisgrenze bei 0,04 ng/ml, und mein Wert liegt darunter. Nun kann ich Ende Februar wesentlich ruhiger zu meinem Urologen gehen.
Alle anderen Blutwerte, Blutdruck, EKG sind okay und im Normbereich. Vitamin D mit 39 ng/ml auch gut, ich nehme von Oktober bis April alle drei Tage eine Kapsel mit 5600 IE (sog. Wochenration).
Da meine Darmblutungen aufgehört haben und die Lymphe auch kaum Probleme machen, sieht es im Moment aus, als wäre ich ein kerngesunder Kerl! Möge es lange so bleiben!
       
23.02.2017 0.02 22.02.17
Seit 4 Monaten ist mein PSA unter der Nachweisgrenze, ohne jede Behandlung.
Meine aktuellen Eigenbemühungen sind:
1. seit 2 Jahren vegane Ernährung, viel Gemüse, Obst, Nüsse, Saaten. Kein raffinierter Zucker, kein Weissmehl, kein Junk Food, kein Weizen, kein Alkohol, kein Nikotin.
2. Nahrungsergänzung: Vitamin B12, D3 und K2. Täglich ein Glas Tomatensaft mit Kurkuma, Pfeffer, Hanföl.
3. Die ersten 7 Tage im Monat esse ich 6-8 bittere Aprikosenkerne täglich, den Rest des Monats keine. Ich hab da so eine Theorie, dass hier weniger mehr ist...
4. Täglich 20 Minuten auf dem Minitrampolin austoben.
5. Täglich mindestens 30 Minuten meditieren.
6. Täglich die Körperenergien harmonisieren durch Jin Shin Jyutsu (Heilströmen).
Ansonsten das Leben geniessen, Stress vermeiden und fest an die Selbstheilungskräfte des Körpers glauben!
       
19.05.2017 0.02 17.05.17
Zwei Jahre nach der letzten Trenantonespritze ist mein PSA unter der Nachweisgrenze - seit nunmehr ca. 7 Monaten.
Langsam weicht das lange mein Leben bestimmende Thema "Krebs", und ich lasse die Zügel vorsichtig etwas lockerer. Mit Jin Shin Jyutsu hab ich aufgehört, und allgemein hab ich das Gewicht etwas mehr vom Sport in Richtung Entspannung und Stressvermeidung verschoben. Das Vertrauen ins Leben ist zurückgekehrt, die Angst gewichen.
Wenn ich mein gesundes Leben so weiterführe, fühle ich mich der Zukunft gewachsen.
       
18.08.2017 0.02 16.08.17
Puh! Wieder mal geschafft. Eigentlich sollte man meinen, dass die Anspannung geringer ist, wenn der PSA schon eine Weile unten ist, andererseits hat man dann mehr zu verlieren. Alle Blutwerte im grünen Bereich, Ultraschall o.B. Der Doc sagt: "Weiter so!" Mok wi!