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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
21.07.2016 4.61 21.07.16
"Nichts auffällig außer der PSA Wert gefällt mir nicht. Der Trend über die letzten 8 Jahre hat meinen alters typischen Bereich verlassen. In 2 Wochen bitte eine Kontrollmessung einplanen." Waren zusammengefasst die Worte meines Urologen.
       
16.08.2016 5.20 15.08.16
Meine Internet Recherche ergab schon vor dem Arztgespräch, dass der gestiegene Wert eine Stanzbiopsie erforderlich macht. So war es dann auch am 5.9.16 bei meinem Urologen. Mich stört das der resultierende Befund der Stanzen keine ausreichende Klarheit bringt. Als alternativen Weg will ich erst mal eine Prostata MRT machen lassen. Damit sollte ein Karzinom ausgeschlossen oder von der Lage für eine Gewebeprobe bestimmt werden können. Finde ich besser als "Stochern im Nebel".
       
30.09.2016 5.20 15.08.16
Habe ein Prostata MRT durchführen lassen. Der Ablauf war professionell. Das Kontrastmittel Dotarem hat sich mit leichten Schmerzen in der rechten Halsschlagader wärend der Untersuchung und erhöhtem Puls und leichten Kopfschmerzen noch für ein paar Tage bemerkbar gemacht. Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Die erzeugten Bilder weisen auf eine Prostatitis und ein kleines Karzinom im Randbereich hin. Die Kapsel ist nicht durchbrochen.
       
15.10.2016 5.20 15.08.16
Die Biopsie ist eine Weichenstellung für die Behandlungsmethode. Die rektale, wie von meinem Urologen empfohlen, ist aus meiner Sicht nur sinnvoll wenn die genaue Lage des Karzinom für die Behandlung unwichtig ist. (Bestrahlung oder Entfernung der Prostata). Daher habe ich mich für die transperinale 3D- Biopsie entschieden. Durch die Ruhigstellung (Narkose) und Auswertung vieler Stanzen, wurde die Lage genau bestimmbar.
       
18.11.2016 5.20 15.08.16
Die 3D-Biopsie hat die Lage des Karzinoms präzisiert und bewertbar gemacht. Die Durchführung im Prostata Center Offenbach war professionell. Unerklärlich haben sich bei mir nach der OP Rückenschmerzen eingestellt. Über Gymnastik und Bewegung konnte ich binnen 2 Wochen diese Verspannung wieder loswerden.
       
02.01.2017 5.20 15.08.16
Langes Gespräch mit meinem Urologen über die Behandlungsmethoden und Alternativen wie aktives Abwarten geführt Die engmaschige Überwachung durch Untersuchung und regelmässige Biopsie bei "active surveillance" hat mich von dieser Option abgebracht. Also bleibt nur eine aktive Behandlung. Kriterien für mich sind Erfolgsquote und Nebenwirkungen.
       
12.01.2017 5.20 15.08.16
Ich habe mich für das Micro Knive Verfahren (IRE) entschieden und in Offenbach angemeldet. Behandelt werden hierbei exakt die betroffenen Bereiche in der Prostata durch Zerstörung der Tumorzellen. Ein weiteres Wachstum wird damit aus diesen Bereichen gestoppt. Der Eingriff erfolgt transperinal unter Narkose mit elektrisch aktiven Nadeln. Also ähnlich der 3D-Biopsie.
Meine Entscheidung basiert auf folgender Überlegung: Die Auslöser für die Prostata Tumore sind meines Wissens nach unbekannt. Eine Verschleppung von Tumorzellen durch Eingriffe wird ebenfalls diskutiert. Daher ist eine Zerstörung an Ort und Stelle die logische Massnahme. Eine optionale Wiederholung der Behandlung sollte möglich sein. "Feind geziehlt vernichten, aber nicht sein Land ausradieren".
       
26.01.2017 5.20 15.08.16
Kurzer Rückblick Woche 1 + 2 nach der OP:
Mich stört nur der Katheder. Bin zur OP mit der Bahn gereist.
Die leichten Erschütterungen bei Autofahrten erzeugen bei mir schmerzhaften Harndrang.
Das hätte ich 300 km lang nicht ausgehalten.
Die ersten 14 Tage Einnahme von Ciprobay Antibiotikum zur Vermeidung von Entzündungen.
Das "komplett Sorglos" Paket der Klinik zur Kathederpflege war perfekt abgestimmt.
Zum Ende der 2 Wochen hatte ich mich an den Schlauch gewöhnt.
In der Zeit habe ich "Home Office" gemacht. Eine Toilette war somit immer nur ein paar Schritte entfernt.
Viel trinken sorgte für stündlichen Toilettengang tagsüber. Nachts einmal aufstehen.
       
23.02.2017 5.20 15.08.16
Kurzer Rückblick Woche 3-6 nach IRE OP:
Am Tag 14 Katheder gezogen. Danach starker Harndrang. Leichtes Brennen und reduzierter Urinfluss.
Restharn mit 56ml zu hoch. Blut im Urin. Die Prostata ist noch stark geschwollen.
Übrig ist jetzt nach 6 Wochen noch stärkerer Harndrang und nur bei hartem Stuhlgang Blut im Urin.
Der Urinfluss ist ok. Restharn in der Blase weiterhin mit ca.80ml hoch.
Bis zur vollständigen Abheilung des Prostatagewebes wird es wohl noch dauern.
       
06.04.2017 5.20 15.08.16
Rückblick 6 - 12 Wochen nach IRE OP:
Abklingen der Beschwerden. Aktuell keine Beschwerden oder Einschränkungen.
Der Harndrang ist stärker als früher aber nicht häufiger.
       
18.04.2017 2.74 18.04.17
PSA ist nun 3 Monate nach der IRE (Micro Knive) wieder auf dem Niveau von 2010. Gesundheitlich keine Einschränkungen. MRT, Ultraschall, Tastuntersuchung alles OK. Das Prostata Center Offenbach hat mir empfohlen die nächste MRT Untersuchung zu überspringen. Also einmal noch Blutwerte im Herbst und dann jährliche Kontrolluntersuchung.