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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
01.05.2017 - -
Andere dauerhafte Gesundheitsstörungen
(Nur der Vollständigkeit halber)

Seit ca.01/1990 L40.0 G Psoriasis vulgaris - Angelegte Hautminderbelastbarkeit mit Beteiligung mehrerer Strukturen - langjährige Chronische Schuppenflechte die sich unter Stress verstärkt | mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität DLQI Score: 18 (= starke Beeinträchtigung der Lebensqualität)

Seit ca. 11/2001 H91.9 L G Dauerhaft an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bzw. Hörverlust am linken Ohr seit 2001 - Innenohrschwerhörigkeit bds.
TA links an Taubheit grenzend von 95 dB aufsteigend bis 85 dB
(Rechtes Ohr schwerhörig - TA rechts von 10 dB auf 60 dB)

Seit ca.11/2001 H93.1 Organisch bedingter, lebenslanger, ständiger chronischer Tinnitus bzw. Ohrgeräusche mit stressinduzierter Verstärkung am linken Ohr seit 2001 (nach Hörsturz und Ohr-OP) | Schweregrad 4 (=schwerstgradig) | Ohrgeräusch links bei 90 Dezibel

Seit ca. 11/2003 Minderbelastbarkeit der Halswirbelsäule - anhaltend - mindestens mittelgradig mit massiven Schäden an der HWS - Chronifizierung nach Gerbershagen: Stadium 3 Dauerschmerz
M50.3 G Degeneratives HWS-Syndrom mit Spondylosen und Osteochondrosen C3 - 7,
kyphotische Fehlstellung der HWS
M53.1 chron. Rez. Cervicobrachialgie re bei,
M42.92 bzw. multisegmentaler Osteochondrose der HWS (HWK 3-7),
M99.61 Osteophytäre Neuroforamenstenose HWK 3-7, HWK4/5 linksbetont und HWK 6/7 rechtsbetont M47.82 Spondylose, Uncovertebralarthrose und Spondylarthrose HWS

M17.1 Primäre Gonarthrose beidseits bei Z. n. Umstellungsosteotomie beidseits - Minderbelastbarkeit des Geh- und Stehapparates beidseits
Seit ca. 08/2009 li. Linkes Knie: Persistierende Chondropathie Grad III bis IV im Innenknie mit nur noch residual abgrenzbaren Restknorpelstrukturen
Seit ca. 01/2015 re. Rechtes Knie: Knorpelläsion Grad 2-3

Seit ca. 11/2011 K86.1 Chronische Pankreatitis mit rezidivierenden Schüben und mit Auswirkung auf andere Organe bzw. Körperstrukturen - Gesicherte ED 2011 (mit Folgeerkrankung: Purtscher Retinopathie bei chron. Pankreatitis mit fast völligem Sehkraftverlust am rechten Auge)

Seit ca. 10/2015 H35.3 Dauerhafte starke Visusminderung am re Auge mit Restsehleistungskraft von 5% seit 2016 - nicht korrigierbar
(Linkes Auge künstliche Linse nach Grauer Star OP)

Seit ca. 06/2017 Multiple, vorwiegend echoreiche Schilddrüsenknoten (Heiße und kalte)
Schilddrüsenvolumen mit 94,8 ml deutlich vergrößert


       
23.05.2017 - -
23.05.2017 Tastuntersuchung der Prostata mit anschließender(!) Blutentnahme
(Habe wegen vermehrten Harndrang in der Nacht, den Urologen aufgesucht
die Tastuntersuchung selbst war unangenehm aber nicht schmerzhaft)


24.05.2017 Laborbefund tPSA 59,64 ng/ml Referenzwert bis 4,0

07.06.2017 Ultraschall Untersuchung > Prostata Vergrößert auf 55 ml

04.07.2017 Ultraschallgesteuerte Punktion - Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%))
(Stanzbiopsie 12 Stanzen) (TRUS) / (Einname eines Antibiotikum)
Ergebnis:
Gradierung: Jeweils G2.
Kombinierter Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%)).
Graduierungsgruppe: 3
Pn1, LO, VO.
(Punktion war unangenehm und etwas schmerzhaft, aber gut auszuhalten
Nebenwirkungen der Punktion: Ejakulat war anschließend zwei Wochen blutig / Urin normal |
Anschließend sonst keine Komplikationen und keine Entzündung)


07.07.2017 Diagnose: Prostatakarzinom (C61 G)

12.07.2017 Ganzkörperskelettszintigraphie
Befund: Spätstatisch finden sind Tracermehranreichungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookz pital
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci
4. im linken Os ilium
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds.)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Ginger und der Zehen beidseits
Beurteilung: Szintigrafisch findet sich ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologische Korrelation empfohlen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

19.07.2017 CT Abdomen und Röntgen Thorax
Beurteilung: Bei bekannten Prostatakarzinom kein Nachweis von Infiltrationen benachbarter anatomischer Strukturen im kleinen Becken. Kein Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Organmetastasen. Soweit abgebildet kein Anhalt für ossäre Metasierung. Nebenbefundlich 2 kleine Leberherde idem, DD kleine Zysten oder Hämangiome. Geringe Splenomegalie.

25.07.2017 MRT des Schädels, nativ und nach KM
Beurteilung: Kein Hinweis einer maligen Läsion, insbesondere links parieto-occipital keine Diffusionsrestriktion. Hier zeigt sich lediglich ein etwas prominentes trans-calottales Gefäß, hier vermutlich sekundär im Rahmen der anamnestisch bekannten Op am linken Ohr. Jedenfalls auchspeziell hier keine maligne Läsion. Falls klinisch relevant wird ggf. eine weitere Abklärung empfohlen hinsichtlich einer differentialdignostisch möglichen duralen AV-Malformation (dann aber niedrigen Grades)

26.07.2017 Ganzkörperdiffusionsgewichtetes MRT
Befund: Zunächst auffällig ist eine deutliche Aktivierung des gesamten roten Knochenmarks, mit sehr wenig Fettmark vermutlich im Rahmen der anamnestisch angegeben hämatologischen Erkrankung im Kindesalter.
In der Diffusionsgewichtung demarkieren sich aber eindeutige metastasentypische Herde im linken OS ileum vental etwas cranial der Spina iliaca antenor (ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm) mit minimaler Deformierung der lateralen Corticalis.
Weitere kleine Herde ( 3 bis ca. 10 mm) finden sich rechts am Pedikelabgang BWK 1, zentral im BWK 5, caudal im BWK 8, rechts ventral und dorsal im BWK 10 und fraglich links dorsal im BWK 11, links lateral im LWK 4. Entlang des Rippenthorax kein Nachweis größerer Herde.
Beurteilung: Somit mehrere kleine Herde entlang der Wirbelsäule und links am Becken wie beschrieben, mit eindeutiger Diffusionsrestriktion und somit metastasentypisch. Miterfasst die Prostata mit ausgedehnten Tumorherden links laterial und hier bereits extraprotatische Infiltration.

28.07.2017 Fortgeschrittenes Prostatakarzinom mit extraprostatische Infiltration und eindeutigen metastasentypischen Herden
T3a Ausbreitung außerhalb der Kapsel
M1 (OS) Fernmetastasen (Knochenmetastasen)
Herd in Becken ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm; Kleinere Herde in der Wirbelsäule

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Polymetastasierung - Unheilbar! -
(Fortgeschrittener Krebs mit Knochenmetastasen unter anderen mindestens ein halbes Dutzend Metastasen in der Brustwirbelsäule - Leider ist deshalb nur noch eine palliative Behandlung möglich -

- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 49% LATITUDE-Studie (2017) unter ADT Behandlung -
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                     - Vivere militare est -


       
29.07.2017 59.64 24.05.17
29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie
(Zu Beginn: Libido und Potenz normal, Harndrang (Tags) & Kontinent normal, muss aber Nachts sehr oft auf Toilette / Gewicht 106 Kg bei 186 cm Größe)

29.07.2017 bis zum 27.08.2017 Bicalutamid-ratioparm 50mg Filmtabletten 1 St. Täglich (Anti-Androgene) Morgens ca. 10:00
Wirkstoff: Bicalutamid
(Nebenwirkungen: leicht deprimiert (kann aber auch sehr gut an der gesundheitlichen Gesamtsituation liegen), Antriebsarmut, Hitzewallungen, vermehrtes starkes Schwitzen, Müdigkeit)

          zusätzlich ab 31.07.2017 Tamsulosin Basis 0,4 mg Hartkapsel 1 St. Täglich nach dem
          ersten Essen
          Wirkstoff: Tamsulasunhydrochlorid
          (Gegen den nächtlichen Harndrang - deutliche Besserung innerhalb von einigen
          Tagen)

08.08.2017 Leuprone 5mg Inplantat (Hexal) 3-Monatsdepot N1 (GnRH-Analoga bzw. Gonadorelin-Analoga; veraltetes Synonym: LHRH-Agonist) Wirkstoff: Leuprorelin (als Acetat)
(Nebenwirkungen: Teilweise starke Müdigkeit und Antriebsarmut, plötzliche Hitzewallungen (oft beim zu Bettgehen), plötzliches starkes Schwitzen, pessimistische Phasen, sehr schlechte Wundheilung, teilweise Heißhunger, nach 2 Wochen fast kein sexuelles Interesse mehr, nach 3 Wochen kein Ejakulat mehr und nach ca. 4 Wochen Impotenz, Gewichtszunahme - Ist alles Auszuhalten)

17.11.2017 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
08.02.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
11.05.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
01.08.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1


       
07.08.2017 59.64 24.05.17
Zwei Urologen einer urologischen Gemeinschaftspraxis lehnen die OP des Primärtumors ab - zu viele Metastasen und hohes OP-Risken
(Habe mich aber auf eigenes Risko zur Radikalen Prostatektomie OP entschlossen, möchte die Turmormasse unbedingt senken und so einen Überlebensvorteil gewinnen, muss aber noch einen Arzt finden der die OP durchführt)
siehe: https://www.europeanurology.com/article/S0302-2838(14)00376-5/pdf
Anmerkung: Den ganzen Link kopieren.


       
11.08.2017 59.64 24.05.17
11.08.2017 Praxis für Hämatologie und Onkologie bezweifelt die Sinnhaftigkeit der OP des Primärtumors


       
24.08.2017 59.64 24.05.17
24.08.2017 Eine Teilnahme an der G-RAMPP-Studie (radikale Prostatektomie (RP) bei Patienten mit einem begrenzt ossär metastasierten Prostatakarzinom) ist leider nicht mehr möglich - zu viele Metastasen


       
21.09.2017 1.90 21.09.17
21.09.2017 PSA Messung 1,90 - PSA gefallen
(Eine gute Nachricht - die Hormonbehandlung schlägt an
Ich bin aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Therapieformen und -optionen und sinnvollen Möglichkeiten der Behandlung (Barmer Kassenpatient))



       
16.10.2017 1.90 21.09.17
16.10.2017 Radikale, retropubische Prostatektomie (RRP) - Prostatakrebszentrum (Off-Label-Behandlung außerhalb der Leitlinie)
(Ein Prostatakrebszentrum hält einen Therapieversuch (RRP-OP) für durchaus denkbar - und führt die OP durch
5* mal, fast einen ganzen Monat mit 2 OP´s in Krankenhaus - mit starken Gewichtsverlust (8 kg) nach einen Monat (Zuhause vorher und nachher gewogen)
Anschließend möchte ich die Tumorlast der Metastasen irgendwie senken)


15.10.2017 - 23.10.2017 stationäre Behandlung in Klinikum Traunstein
   Prostataadenokarzinom pT3a,
   Gleason-Score 4+5=9, Epstein-Grad 5, Pn1, pN0 (0/18), Mx, R1. IPSA 59,64 ng/ml

16.10.2017 OP - Radikale, retropubische Prostatektomie mit Lymphadenektomie beidseits
(OP unter Vollnarkose)
17.10.2017 Pathologisch-anatomische Begutachtung
Histologie:
Klassifikation: pT3a, Gleason-Score 4(90%)+5(10%)=9, Epstein-Grad 5, Pn1pN0MxR1
I,II Karzinomfreie pelvine Lymphknoten (0/5 LK rechts, 0/13 LK links)
Ill: Ausgedehnte lnflltrate eines Prostataadenokarzinoms im linken Seitenlappen eines Prostatektomie-präparates mit Perineuralscheideneinbrüchen und Kapseldurchbruch
Karzinomausläufer bis 0.8 cm Größe im vesikalen Präparaterand sowie bis 1 cm Größe im peripheren Präparaterand links
Karzinomfreier urethraler Präparaterand
Karzinomfreie Samenblase rechts
23.10.2017 Cystogramm

23.10.2017 - 25.10.2017 stationäre Behandlung in Klinikum Traunstein
1. Penis-und Skrotalödem bei
2. Lymphocele im linken Unterbauch
3. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
4. Kleine Wunddehiszenz
5. Allergien: Keine

26.10.2017 - 26.10.2017 stationäre Behandlung in Klinikum Traunstein
1. Wunddehiszenz
2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
3. Z.n. Lymphocele im linken Unterbauch
4. Allergien: Keine

30.10.2017 - 03.11.2017 stationäre Behandlung in Klinikum Traunstein
1. Wunddehiszenz bei
2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
3. Allergien: Keine

04.11.2017 - 15.11.2017 stationäre Behandlung in Klinikum Traunstein
07.11.2017 Cystogramm
08.11.2017 OP - Lymhocelen-Fensterung mittels Mini-Laparotomie
(Dr. König - OP unter Vollnarkose)
1. Pelvine Lymphozele bei
2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
3. Z.n. Pelvine Lymphozelen-Punktion am 30.10.2017
4. Z.n. Wunddehiszenz
5. Allergien: Keine

14.11.2017 der Urinkatheder (nach 4 Wochen) und der Katheder am Bauch wurden endlich Entfernt.


(Bin trotz langen Krankenhausaufenthalt und (zurzeit) Inkontinenz Überzeugt von der Richtigkeit der OP und hoffe die OP konnte mein Leben um einige Monate verlängern.
Den momentanen Gewichtsverlust (hab im Krankenhaus kein Brot gegessen - bekomme dadurch Verstopfungen und klebrigen Stuhl) sehe ich eher positiv, ich hatte sowieso zuviel Gewicht)

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Siehe auch Rolle der radikalen Prostatektomie bei metastasierenden Prostatakrebs (April 16, 2014): "https://www.europeanurology.com/article/S0302-2838(14)00376-5/pdf" Anmerkung: Den ganzen Link kopieren

Von mir durch die OP erhofftes, verlängertes statistisches Gesamtüberleben um weitere 1 - 2 Jahre (längeres Überleben) - Die Ergebnisse der G-RAMPP-Studie stehen aber noch aus -

Statistisches Gesamtüberleben 50% nach 35 Monaten LATITUDE-Studie (2017) unter ADT Behandlung - /span>

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                     - Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag -


       
02.11.2017 1.90 21.09.17
02.11.2017 Rentenbescheid der DRV - Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommen, unbefristet bis zur Regelaltersgrenze


       
07.11.2017 0.01 07.11.17
07.11.2017 PSA Messung 0,01 - PSA gefallen
(Nadir - neuer Tiefstand nach der Prostata-OP)


       
20.11.2017 0.01 07.11.17
20.11.2017 Beratung - Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie rät von der Bestrahlung der Metastasen zum jetzigen Zeitpunkt ab.
(Die Entscheidung liegt bei in diesen Fall bei mir - ich sammel mehr Informationen und denke gründlich darüber nach)


       
27.11.2017 0.01 07.11.17
27.11.2017 - 18.12.2017 Reha in Bad Feilenbach
Beckenbodentraining
(Die bestehende Inkontinenz (nach dem Entfernen der Prostata und vier Wochen Urinkatheder) bessert sich sehr langsam von Woche zu Woche - Die Reha in Bad Feilenbach ist ansonsten recht schön, aber leider ist verständlicherweise kein Schwimmbadbesuch wegen der Inkontinenz gestattet)


       
21.12.2017 0.01 07.11.17
21.12.2017 Krankenkasse lehnt die Kostenübername von Abiraterone zum jetzigen Zeitpunkt ab.
(Antrag auf Kostenübernahme schon am 19.09.2017)


       
02.01.2018 0.01 07.11.17
02.01.2018 Die Behandlung der Knochenmetastasen durch Cyberknife ist leider nicht möglich - zu viele Metastasen (Anfrage und Antwort nur per Email)
(Das wäre meine erste Wahl zur Bekämpfung der Metastasen und zur Reduzierung der Tumormasse gewesen, um vielleicht etwas mehr Lebenszeit zu gewinnen)


       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Beratung - Nuklearmedizin - eine Behandlung mit Radium-223-dichlorid (Xofigo) ist zum jetztigen Zeitpunkt laut Leitlinie nicht möglich und auch nicht sinnvoll


       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Krankenkasse hat bei Abirateron eingelenkt
"...Es handelt sich bei Ihrer Erkrankung um einen indikationsgerechten Einsatz mit den Arzneimitteln Zytiga® und Prednisolon®..."
"...Sozialmedizinische Voraussetzungen für ein Kassenrezept (Muster 16) erfüllt..."
(Muss ich jetzt noch mit meinen Arzt absprechen)


       
16.01.2018 0.01 07.11.17
16.01.2018 Schwerbehindertenausweis von Zentrum Bayern Familie und Soziales erhalten
100% Schwerbehindert unbefristet mit Kennzeichen G und B

(War vorher schon jahrelang wegen anderer Erkrankungen 50% Schwerbehindert unbefristet)


       
12.02.2018 0.07 08.02.18
12.02.2018 Zweitmeinung zur Bestrahlung - in einer erstklassigen Praxis für Strahlentherapie
empfehlt die Metastasen in der Wirbelsäule zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestrahlen. Rät aber zum Bestrahlen der R1 Situation.

(Beratung war sehr ausführlich - die Praxis kann ich (was die Beratung betrifft) nur Empfehlen)


       
12.03.2018 0.01 12.03.18
12.03.2018 - 23.03.2018     10 Bestrahlungen des linken Os ilium mit einer Gesamtdosis von 30.0 Gy in einmal täglichen Fraktionen von 3,0 Gy 5x pro Woche

Applikation mittels Photonen eines Elektronen/inearbeschleunigets einer Grenzenergte von 78 MeV in 3D-
konformaler Technik. Tägliche Positionskontroile mittels kV-lmaging.
(Konnte vorher wegen der Metastase im linken Becken nicht mehr sitzen
Nebenwirkungen keine nur Besserung der Symtome - konnte ca. nach 2 Monaten nach der Bestrahlung wieder einigermaßen normal Sitzen)



       
16.03.2018 0.01 12.03.18
16.03.2018 Beginn Zytiga 2*500 mg + Prednison 5 mg
(Zwei Fachärzte, der Leiter eines Prostatazentrums und eine Onkologin einer Praxis für Hämatologie und Onkologie (beides Kassenärzte), lehnen vorher unglaublicherweise den Einsatz von Zytiga

trotz ausdrücklichen Patientenwunsch

trotz Hochrisiko-metastasierten Prostatakarzinoms (mHSPC)

trotz klagefähigen und ausführlichen MDK Gutachen
"...Medizinische Voraussetzung für Leistungserfüllung erfüllt..."
"...indikationsgerecht..."

trotz einer rechtskräftigen Entscheidung der Barmer (zuständige Krankenkasse)
"...Es handelt sich bei Ihrer Erkrankung um einen indikationsgerechten Einsatz mit den Arzneimitteln Zytiga® und Prednisolon®..."
"...Sozialmedizinische Voraussetzungen für ein Kassenrezept (Muster 16) erfüllt..."

ab (es wurde auch kein Docetaxel oder eine andere Chemo verabreicht) und nehmen damit meinen früheren Tod in Kauf - dieses haarsträubende Verhalten will ich hier nicht näher kommentieren - ich habe aber Gott sei Dank doch noch einen kompetenten Onkologen gefunden)


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Zur Wirksamkit von Zytika als Erstliniemedikament bei mHSPC

- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 76% - LATITUDE-Studie (2017) unter ADT + Abirateron Behandlung -
(Plus die von mir erhoffte, verbesserte Lebenserwartung durch die OP)

siehe LATITUDE- und STAMPEDE-Studie
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76178/Abirateron-Fruehzeitiger-Einsatz-beim-fortgeschrittenen-Prostatakrebs-verlaengert-Ueberleben-in-zwei-Studien

siehe "Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms" vom September 2017 (Konsultationsfassung) und April 2018
https://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/LL_Prostata_Langversion_3.1.pdf

siehe Stellungnahme DGHO (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie)
https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/fruehe-nutzenbewertung/abirateron/abirateron-hormonsensitives-prostatakarzinom-dgho-dgu-stellungnahme-20180405.pdf


Aktuelles aus dem Verordnungsbereich 3/2017 vom 24. November 2017 - Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB)
"Seit dem 2. Quartal 2017 werden folgende Arzneimittel als bundesweite Praxisbesonderheiten anerkannt ...Abirateronacetat / Zytiga..."
https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Serviceschreiben/2017/KVB-RS-171124-Aktuelles-aus-dem-Verordnungsbereich-3-2017.pdf

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                     - Perfer obdura! -


       
24.05.2018 0.01 07.05.18
24.05.2018 Kernspintomographie der BWS - Zahlreiche ossäre metastasensuspekte Läsionen in mehreren Wirbelkörpern
...inTh1 rechts dorsal,
in TH2 links an der Bodenwurzel,
im hinteren Wirbelkörperdrittel BWK 5,
am Querfortsatz BWK7 links,
an der Grundplatte BWK8,
an der Bogenwurzel BWK9 links und
zentral im Wirbelkörper BWK9,
im hinteren Drittel an der Hinterkante BWK10 ,
dorsal BWK11,
kleinste Läsion LWK 1...


       
07.06.2018 0.01 04.06.18
07.06.2018 - 05.07.2018     20 Bestrahlungen

Bestrahlung der Wirbelsäule auf Höhe Th 1 bis 11 mit einer Gesamtdosis von 40.0 Gy in einmal täglichen Fraktionen zu 2,0 Gy 5x pro Woche.

Bestrahlung einzelner größerer Wirbelkörpermetastasen auf Höhe Th 5, 10 und 11 mit einer
Gesamtdosis von 46,0 Gy in einmal täglichen Fraktionen zu 2.3 Gy 5x pro Woche.


Applikation mittels Photonen eines Elektronenlineerbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MeV in lMAT-
Technik, Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.

(Hatte vorher Schmerzen in der Wirbelsäule
Nebenwirkungender Bestrahlung: Körperliche Schwäche, sehr starke Minderung der körperlich Leistungsfähigkeit, starke psychische Belastungen wegen der ständigen Frakturgefahr der Wirbelsäule und Gefahr der Nervenschädigung
- War doch etwas viel, 9 Metastasen nur im bestrahlten Berich (10 Wirbelkörper) der BWS -
und gleichzeitig Probleme mit der Bauchspeicheldrüse (ich habe seit längeren eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung mit starken Verdauungsproblemen und mit zum Teil sehr starken Bauchschmerzen):
04.06.2018 Lipase 340 U/I
02.07.2018 Lipase 233 U/I
07.07.2018 Lipase 390 U/I
24.09.2018 Lipase 426 U/I)



       
16.08.2018 0.01 30.07.18
16.08.2018 CT Hals, Thorax, Abdomen und Becken

Skelett:
Degenerative Veränderungen der HWS insbesondere HWK 4-7. Atlantodentalarthrose. Größenstationäre 8 x 5 mm messende Osteolyse pedikelständig BWK 1 rechtsseitig. Kleine osteoplastische Läsion im Processus spinosus BWK 2. 7 mm messende Osteolyse BWK 2 im Pedikel links. Die übrigen im MRT vorbeschriebenen Osteolysen CT-morphologisch nicht eindeutig abgrenzbar. Größenstationäre osteoplastische wenige Millimeter messende Läsionen im Os ischii links an der rechts ventrolateralen Vorderkante LWK 1, an der 5. Rippe links dorsal sowie sehr flau der 7. Rippe dorsal und 11 Rippe rechtsdorsal. Sowie Mehrsklerosierung an der 3. Rippe nahe dem kostotransversalen Übergang kranial.
Bekannte hämangiomtypische Läsionen in BW K 5 dorsal sowie BWK 10 und 11.
Kein Nachweis von neu aufgetretenen Wirbelkörperhöhenminderungen oder Frakturen.

Thorax:
Struma nodosa mit mehreren verkalkten Noduli und insbesondere deutlich vergrößertem linken Schilddrüsenlappen. Kein Pleura/Perikarderguss. Keine pathologiseh vergrößerten Lymphknoten rnediastinal, beiderseits hilär oder axillär.
In Lungenfenster einzelne winzige sehr flaue Noduli subpleural kleine 4 mm. Links paramediastinal im
Oberlappen 13 x 6 mm messende Konsolidation am ehesten dystelektatisch.

Abdomen:
Die parenchymatösen Bauchorgane in nativ computertomografischer Aufnahmetechnik deutlich eingeschränkt
beurteilbar:
Unverändert 1 cm messende hypodense Läsion im Segment ll. Weitere 1,2 cm messende hypodense Läsion in Segment VI nahe dem Leberunterrand, am ehesten zystisch. Pankreas lipomatös aufgelockert. Gallenblase flüssigkeitsgefüllt, nicht wandverdickt. lntra- und exlrathepatische Gallenwege sowie Ductus pancreaticus nicht erweitert. Milz soweit homogen. Nebennieren bds. zart. Nieren bds. homogen. NBKS und harnableitende System beiderseits zart. Harnblase nicht entfaltet. Postoperativ Rektusdiastase bzw. Hernie mit Vorwölben von Dünndarmschlingen und resultierend gering ausgezogener Hamblasenvorderwand. Klippmaterial im kleinen Becken, insbesondere links iliakal. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten relroperitoneal, mesenterial, iliakal oder beiderseits inguinal. Pannikulitis.

Beurteilung:
Im Vergleich zur Voruntersuchung weitgehend Status idem. die aus dem MRT bekannten lytischen Läsionen CT-morphologisch nur teilweise abgrenzbar, soweit größenstationär.
Bekannte Wirbelkörperhämangiome größenstationär.
Mehrere größenstationäre osteoplastisehe Läsionen, gering progrediente Mehrsklerosierung an der 3. Rippe links am kostotransversalen Übergang DD degenerativ DD osteoplastisch.
Im linken Oberlappen pleuralständige Verdichtung. am ehesten Dystelektase. Verlaufkontrolle in 3-6 Monaten empfohlen.


       
12.09.2018 0.01 30.07.18
12.09.2018 - 30.10.2018     Bestrahlungen der R1-Situation (Experimenteller Ansatz)
(Ich erhoffe mir durch die R1-Bestrahlung weniger urologische Probleme in der Zukunft und durch die Tumorreduktion evtl. eine weitere, verbesserte bzw. höhere Lebenserwartung)