siu69



Personalien und Diagnosen

Personalien

Sichtbarer Name: siu69
Land: Deutschland
Bundesland/Kanton: Berlin
Geburtsjahr: 1941
Alter: 77
Beruf: Pensionär
Hobbys: Lesen, Fitness,Sport , Joggen, TV-Fußball
Meine Homepage:

Daten bei Erstdiagnose

Datum: 07.01.2010
Alter bei Diagnose: 68
PSA: 10.60
Biopsiert? Ja
TUR-P? Nein
Gleason Score: 3 + 3 = 6
TNM-Diagnose: ICD 6 pT1c ICD-O
Bemerkung:

Maximal gemessenes Prostatavolumen

Datum: 19.03.2010
PSA: 9.40
Volumen in ml oder cm³: 35,00ml

Postoperative pathologische Daten

Datum: 20.05.2010
Gleason Score: 3 + 3 = 6
pTNM-Befund: pt 1 c
Schnittränder:
p-L-V-P-G-Befunde:
Siehe Bericht vom:

Prostatakrebs - Behandlungen

** PSA-Wert zu Beginn der Behandlung
von bis PSA** Art Klinik Ort
03.02.10 20.05.10 7.56 HB 1-fach Meoclinic Berlin
20.05.10 0.77 LDR-Brachy Ullsteinhaus Berlin



Medikamente

NEM = Nahrungsergänzungsmittel
von bis Medikament + NEM Menge / Zeiteinheit
12.02.10 10.04.10 Tamsublock 0,4mg 1-0-0
01.10.10 Testim-Gel 50mg alle 7-14 Tage nach Bedarf
10.04.11 Emselex 0-0-1
10.04.11 Tamsublock 0,4mg abgesetzt
10.04.11 01.02.12 Emselex 15mg abgesetzt
01.06.11 01.11.10 cialis 5mg 1-0-0
25.10.11 22.11.11 emselex 15mg 1-0-0
01.09.12 cialis 5mg+Testogel abgesetzt
17.10.12 01.02.13 Testimgel 50mg(Beutel) 1-0-0
17.10.12 01.12.12 cialis 5mg 1-0-0
20.12.14 17.05.16 Bicalutin 1 tägl.(150mg)
18.05.16 Enzalutamid Xtandi 4 Tabl./tägl.
18.05.16 Zomeda Zomeda-Infusion(20 Minuten)
18.05.16 Eligard-Spritze eine
Menge pro T/W/M/J etc.


PSA-Verlauf    ng/ml    logarithmisch

PSA-Verlauf    ng/ml    linear

Testosteron    3,72

PSA-Verdoppelungszeiten in Jahren

Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gestiegen.
Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gesunken.
* Berechnet auf 1, 2, 4 und 8 Perioden rückwärts.

Grenzwert = 3 Jahre


Berechnung der Verdoppelungszeit in Tagen

Verdoppelungszeit in Jahren:
Verdoppelungszeit in Tagen:
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
17.01.06 1.31
09.07.09 2.87 3.07
17.12.09 10.40 0.24 1.31
22.12.09 7.51 -- 0.33
13.01.10 8.60 0.31 -- 1.47
03.02.10 7.56 -- 12.31 0.41
21.04.10 1.30 -- -- --
07.05.10 0.77 -- -- --
21.06.10 0.34 -- -- -- --
11.08.10 0.15 -- -- -- --
10.11.10 0.10 -- -- -- --
03.12.10 0.05 -- -- -- --
19.01.11 0.58 0.04 0.08 0.75 --
13.04.11 0.65 1.40 0.10 0.32 --
03.07.11 0.80 0.74 0.97 0.21 --
07.09.11 1.30 0.26 0.40 0.16 1.77
25.10.11 0.70 -- -- 2.82 1.29
14.12.11 1.10 0.21 -- 0.88 0.47
10.02.12 0.97 -- 0.63 2.19 0.38
01.06.12 0.91 -- -- -- 0.36
01.09.12 1.40 0.41 1.06 0.85 1.27
17.10.12 0.65 -- -- --
30.12.12 0.80 0.68 -- --
14.03.13 0.80 1.35 -- --
21.06.13 1.30 0.39 0.68 -- 1.86
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
09.12.13 2.50 0.50 0.45 0.59 1.68
27.01.14 3.10 0.43 0.48 0.55 1.17
20.03.14 5.60 0.17 0.24 0.36 0.69
30.05.14 7.60 0.44 0.26 0.37 0.71
08.07.14 9.20 0.39 0.42 0.31 0.45
08.09.14 10.00 1.41 0.70 0.36 0.46
10.11.14 18.10 0.20 0.35 0.38 0.37
12.02.15 1.80 -- -- -- 3.51
28.05.15 2.60 0.54 -- -- 25.90
07.09.15 6.80 0.20 0.30 -- 1.42
26.09.15 18.50 0.04 0.12 27.80 0.88
31.03.16 26.40 1.00 0.29 0.29 1.02
12.04.16 50.50 0.04 0.38 0.20 0.72
18.05.16 83.30 0.14 0.08 0.19 0.55
20.06.16 52.20 -- 3.96 0.49 1.05
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

Mein Bericht

Übersetzen auf:
Englisch    
Französisch    
Spanisch    

Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
09.07.2009 2.87 09.07.09
Leichter Anstieg des PSA-Wertes, kein Grund zur Beunruhigung. Der Urologe erklärt, dass ich eine vergrößerte Prostata habe. Alles sei nicht weiter schlimm. Alle Funktionen waren o.k. Das relativ häufige Wasserlassen ist mir noch in Erinnerung.
       
17.12.2009 10.40 17.12.09
Der Urologe wundert sich- erste Alarmzeichen! Innerhalb von 5 Monaten war der PSA-Wert ungewöhnlich schnell gestiegen. Lag ein Messfehler vor? Deshalb gleich noch einmal Blutentnahme.
       
22.12.2009 7.51 22.12.09
PSA-Wert leicht gesunken, aber wir bleiben dran, weiter beobachten, im Januar des kommenden Jahres wiederum messen.....
       
13.01.2010 8.60 13.01.10
Leider keine Entwarnung- der Urologe empfiehlt eine Biopsie- mir ist noch nicht der Ernst der Lage bewusst. Im Kopf dominiert noch immer die Vorstellung: Mir passiert so etwas nicht- es betrifft stets nur die anderen...(Krebsverdacht)
       
03.02.2010 7.56 03.02.10
Auswertung der Biopsie: PSA 7,5 ng/ml , freies PSA o.n.A, Prost.hypertrophie.Epikrisee:überwiegend große sowie 3 kleinere Stanzbiopsien aus dem rechten (1-5) und linken(1-5) Prostatalappen.
Graduierung:Punktat 6-links 1 , Tumorausdehnung 2,4 mm Punktat 10 links 5 dto 3+3= 6 ,Tumorausdehnung 1,6mm , Prostatavolumen: 35 (?)

Der Arzt informierte mich ausführlich über die verschiedenen Therapien , wobei er gleich eingangs auf die hohen Risiken bei Radikalektomie bzw externer Bestrahlung hinwies: Inkontinenz, Verlust von Libido und Potenz, weil man bei diesen Methoden immer Gefahr laufe, die feinen Nervenstränge an der Prostata zu verletzen.Es bedürfe schon eines exzellenten Operateurs, der die hohe Kunst der Prostata-OP beherrscht ohne die beschriebenen Nebenwirkungen hervorzurufen..Er sagte weiter, bei meinem relativ hohen Alter(ca.70)wäre eine Hormontherapie angebracht.Bei einer anzunehmenden Lebenserwartung von noch 15-20 Jahren würde ich an irgendeiner Krankheit sterben, nur nicht an Prostatakrebs!
Mir erschien - leider etwas naiv betrachtet- diese Hormontherapie -das kleinste aller Übel zu sein. Ich willigte ein. Kurz und gut: 500 € cash bezahlt (von der Kasse bzw. Privaten Vers. erstattet)-und zack, eine Woche später platzierte mir der Urologe eine Spritze(Profact-Depot , 9,45 mg, 3-Monats-Implantat in die Bauchdecke.
Leider traten fast alle Nebenwirkungen ein, die der Arzt aufgelistet hatte: Hitzewallungen Tag und Nacht, Schweißausbrüche , Schlafstörungen, Kopfschmerzen,Verlust von Libido und Potenz (Kastrationsgefühl)-
Nur gut, dass meine Frau viel Verständnis zeigte , die Sturm-und Drangperiode schon ein Weilchen zurückliegt...trotzdem . ich tat mich sehr schwer mit dem Verlust der Männlichkeit...
In dieser Zeit begann ich mich intensiver mit der Materie zu beschäftigen, ich surfte im Internet, durchforstete Fachliteratur, befragte Betroffene, nahm an Internet-Foren teil(Omneda), abonnierte die Zeitschrift BPS -Magazin (Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), sammelte alle Prospekte aus den Kliniken zum Thema Prostatakrebs....
Im Internet stieß ich bei menen Recherchen auf die schonende Brachy-Therapie. Ich las, dass man In Berlin an der Ullsteinklinik über langjährige Erfahrungen von Spezialisten verfüge (Dr. Kahmann , Dr.Henkel). Termin vereinbart, gemeinsam mit meiner Frau an einer Info-Sprechstunde teilgenommen. Das Konzept überzeugte mich. OP-Termin für den Mai 2010 fixiert.
Wenig später fuhr ich zwecks Einholung einer Zweitmeinung in die Klinik Hamburg-Eppendorf. Der PD , Herr Schlomm, analysierte meine Unterlagen und bekräftigte meine Entscheidung zur Brachy. Die OP könne in Berlin erfolgen, da man in der Ullsteinklinik die größten Erfahrungen diesbezgl. hätte...
       
21.04.2010 1.30 21.04.10
Der PSA-Wert ist stark gesunken- Folge der Spritze vom Februar. Ich weiß aber, dass diese Hormontherapie den Krebs lediglich "gefangen hält" . beseitigt wird er dadurch nicht.
Die Wochen gehen ins Land. Meine Situation ist angespannt. Die Hitzewallungen und die Schlafstörungen machen mir zu schaffen, hinzu kommt die Ungewissheit vor dem ambulanten Eingriff im Mai.
       
21.06.2010 0.34 21.06.10
Ambulante OP in der Ullsteinklinik(20.05.),angenehme, ruhige, freundliche Atmosphäre, Beruhigugsspritze, Dauer der OP ca.90 Minuten, ohne Komplikationen, 45 Minuten im Aufwachraum, es "brannte" leicht beim ersten Wasserlassen ,nach ca. 4 h fuhren wir wieder nach Hause. So komplikationslos hatte ich mir das nicht vorgestellt.Ambul. Brachy der Prostata mit Jod-125 Strands(145 Gy) in Allgemeinanästhesie., 37 Seeds mit jeweils 0,742mCi nach computergestützter Dosiemetrieplanung.

Beginne gleich am 3.Tag nach der OP mit Sport(walken,schwimmen) Hitzeschübe reduzieren sich, Libido+Potenz: Fehlanzeige, Arzt meint, dass könne noch an den Folgen der Hormonspritze (Febr2010) liegen,Nebenwirkung durchaus bis zu einem Jahr möglich- was für Perspektiven!
       
11.08.2010 0.15 11.08.10
Befinden unverändert, PSA- Wert o.k. kaum noch Hitzeschübe, nachts raus alle ca 3h , Potenz fehlt völlig.Testosteron: 0,042ng/ml !(Kastrationslevel!)
       
10.11.2010 0.10 10.11.10
Ich konsultiere einen anderen Urologen in Berlin(Prof. Beer), um gegen die erektile Dysfunktion etwas zu unternehmen. Er bewertet die fehlende Potenz als Behandlungsnebenwirkung(Hormonspritze) und empfiehlt eine Testosteronapplikation, verschreibt TESTIMGEL (Tube 50mg)+cialis 0,5mg
       
03.12.2010 0.05 03.12.10
keine Inkontinenz, keine Hitzewallungen, Potenz meldet sich langsam zurück,
       
19.01.2011 0.58 19.01.11
Befinden o.k.
       
13.04.2011 0.65 13.04.11
Befinden o.k. , nachts allerdings noch immer ca. zweimal raus, Libido+Potenz im leichten Aufschwung.
       
03.07.2011 0.80 03.07.11
alles o.k. PSA steigt, Arzt meint: kein Grund zur Sorge, erst ab>4 müsse man sich Gedanken machen, das sehen allerdings nicht alle Experten so locker!
       
07.09.2011 1.30 07.09.11
PSA steigt weiter, Befinden ansonsten o.k. alle Funktionen im "Soll", fühle mich rundum wohl
       
25.10.2011 0.70 25.10.11
PSA- Wert sinkt wieder- Gott sei Dank!
Leider registriere ich parallel einen schleichenden Verlust von Libido+Potenz .
       
14.12.2011 1.10 14.12.11
Leider nüchterne Bilanz: Test.spiegel ist wieder gesunken - Urologe verschreibt wieder cialis +Testimgel,
       
10.02.2012 0.97 10.02.12

Habe nun auch Emselex (1Tabl/Tag) nach Empfehlung des Urologen abgesetzt.Trotzdem nachts noch mindestens einmal raus zum Wasserlassen
       
31.05.2012 0.97 10.02.12
Soweit alles o.k.-Potenz und Libido mal so, mal so, ein wenig Sorgen machen mir plötzlich die DHEAS-Werte,momentan 27,7 (Soll 40-253)sowie der freie PSA-Quotient:8 (Soll 15-99)
       
01.09.2012 1.40 01.09.12
Wieder mal zur oblig. Kontrolle, Befinden soweit o.k., Arzt empfiehlt, vorerst auf cialis-Tabl. zu verzichten(PSA-Wert gestiegen),trotzdem noch kein Grund zur Besorgnis, nehme seit ca. 2Monaten
tgl. 1Kapsel DHEA-Ergebnis:DHEAS-Wert aktuell: 316,9 (p+)biovea-Produkt, Arzt-Urteil steht noch aus...
       
30.12.2012 0.80 30.12.12
Befinden o.k.
       
14.03.2013 0.80 14.03.13
Befinden o.k.-Nachts leider so zwischen 2-3mal raus-wahrscheinl. auch der Kälte geschuldet, Arzt meint:keine Tabletten. Libido +Potenz im leichten Aufschwung,demnächst cialis-Substit.(eine Tabl.5mg/Tag
       
28.07.2013 1.30 21.06.13
Befinden soweit o.k., etwas abgespannt und "ruhephasensuchend"-Folge der aktuellen Hitzeperiode?
Aktivitäten: Schwimmen tägl., Radfahren nur bei moderaten Temperaturen, trockener Mund," trockener"
Orgasmus,Libido+Potenz = eher sinkend- , das ist nun mal so, es gibt größere Katastrophen....
       
10.02.2014 3.10 27.01.14
Leider steigt der PSA-Wert wiederum an.Mein Urologe beschwichtigt aber weiterhin, sieht keinen Grund zum Handeln.Bei einer Brachy-OP seien diese PSA-Werte nichts Ungewöhnliches,also durchaus noch im Normbereich.Erst ab>4 müsse man sich um Alternativen bemühen(Tabletten, OP).Ein gewisses Unbehagen beschleicht mich trotzdem.Testestoron- Wert leicht im Steigen. Wie gehts weiter? Ab Ende Februar 2 Wochen lang Antibiotikum(1-0-1):Ciprofloxacin, danach eine Woche Pause und erneuter Bluttest.
Werde mir eine Zweitmeinung einholen,da mir der relativ schnell steigende PSA-Wert keine Ruhe lässt
       
30.05.2014 7.60 30.05.14
Die PSA-Werte beunruhigen mich zusehends.Im April empfahl mein Urologe eine PET/CT Ganzkörper -Diagnostik mit126MB Ga 68 -PSMA, erfolgte hier im Virchow-Klinikum in Berlin.
Beurteilung:
kein Hinweis auf ein Lokalrezidiv,pathologisch vergrößerte (bis 21mm) nicht PSMA -avide Lymphknoten paraaortal auf Höhe der oberen LWS, in erster Linie Leber-und Nierenzyste links,Colondivertikulose
Obwohl keine Nachweise von Metastasen erbracht wurden, ist es doch offensichtlich so,dass sich "böse Raubtierzellen"in meinem Körper vermehren.
Mein Urologe beruhigt mich immer wieder: keine Panik!
Das Procedere sieht vor: 1. OP nach Brachy-schlechteste Variante-nicht unproblematisch(Inkontinenz), schließe ich aus!
2. Spritze(Hormonblockade)-Folge: mit Schweißausbrüchen rechnen; ich denke noch mit Unbehagen an Profact Depot(Burselin)vom Februar 2010.
3. Tabletten -Therapie(ein Jahr lang 1Tabl. tägl.), vorher mehrmalige Bestrahlung der Brustdrüsen-diese Variante wird favorisiert . Damit werde ich mich anfreunden müssen. Gibt es andere Alternativen?Wer hat Erfahrungswerte? Wäre für Infos dankbar.Also, ganz wohl fühle ich mich momentan nicht.Abwarten bis zur nächsten Kontrolle im Juli.
       
13.08.2014 9.20 08.07.14
Abermalige PET/CT-Ganzkörper-Diagnostik, nachdem der PSA-Wert weiter gestiegen ist. Befund:"Hinweis auf diskret PSMA avide Foki multifokal der links betonten Prostata, im Sinne eines Lokalrezidives.
-kleiner 6mm messender PSMA avider LK parailiakal links DD LK-Metastase."
Bevor eine evtl. Hormontherapie eingeleitet wird(in Tablettenform), schlägt meinUrologe eine Cyber knife- Behandlung vor. Das soll in der Strahlenklinik (Virchow- Klinikum Berlin) erfolgen. Morgen eine Vorbesprechung über das Procedere.
Keinerlei Beschwerden, Befinden o.k.
       
08.09.2014 10.00 08.09.14
PSA-Wert steigt weiter, beobachten, nächste Messung im November
       
10.11.2014 18.10 10.11.14
Höchste Zeit,um eine Entscheidung zu treffen, wie der hohe PSA-Wert reduziert werden kann.Vom Urologen wurde Cyber knife in Erwägung gezogen. Die Auswertung vom PET-CT(Juli 2014) ließ aber kein eindeutiges Befürworten der modernen Methode zu .Dehalb abermaliges PET-CT im Oktober 2014.Auswertung:
Keine zwischenzeitlich neu aufgetretene Metastasen.
Größenkonstante, gering vergrößerte PSMA-avide LK paraaortal sowie parailiakal links im Sinne von Lymphknotenfiliae.
Konstante,gering PSMA avide intraprostatische Foci multifokal.
Lungenrundherde bis zu 9mm im Mittellappen,größenkonstant zur VU,in erster Linie postentzündlich.
Unkomplizierte Leber-und Nierenzysten.
Schlussfolgerung: Cyber knife kommt nicht als Behandlungstherapie in Frage.Gemeinsam mit dem Urologen entscheide ich mich für die medikamentöse Behandlung mit Bicalutin(150mg). Beginn: kurz vor Weihnachten 2014
       
16.12.2014 18.10 10.11.14
Brustdrüsen-Bestrahlung vor hormonablativer Therapie, 10Gy Elektronen
       
12.02.2015 1.80 12.02.15
Seit Weihnachten also tägl 1Tablette(150mg)Bicalutin.Innerhalb von ca. 7 Wochen ging der PSA-Wert deutlich zurück.
Leider nicht ohne Nebenwirkungen: Brustschwellung, Gewichtszunahme, Mundtrockenheit, Müdigkeit.
Es kostet Kraft und Willen, sich zur sportlichen Betätigung aufzuraffen(Laufen, Radfahren, Schwimmen, Zirkeltraining).
Alles fällt zusehends schwerer.Nun versuche ich es wieder mit einer Fastenkur, um der Verfettung entgegenzuwirken.
War beim Kardiologen- Herz o.k.-auch bei Belastung.Na, das ist ja schon mal eine gute Nachricht.Urologe empfiehlt nächste Blutentnahme Ende März. Wenn PSA unter 1,0 sinkt, dann evtl. Absetzen der Tablette.
       
28.05.2015 2.60 28.05.15
Trotz Bicalutin(1-0-0) :seit Weihnachten beginnt sich mein PSA-Wert wieder leicht zu erhöhen.Urologe beschwichtigt. Fakt ist, dass sich Metastasen in den Knochen befinden.Bicalutin hält sie aber noch unterdrückt. Tägliche Dosis bleibt bestehen.Ende August15 wiederum Messung(PSA).Wenn sich der PSA-Wert auf 1-2 einpendelt, dann evtl. Abbbruch der Tabl.therapie.Weiter Abwarten und evtl. Spritze, weil die Nebenwirkungen von Bicalutin in meinem Fall doch belastend sind: deutliche Gewichtszunahme(+7kg), Schwellung der Brüste icl. Druckschmerzen.Wegen einer aktivierten Arthrose(Knie) ist seit Wochen kein Sport möglich(Walken, Schwimmen, Rad). Erhalte Spritzen(Hyaloronsäure-Injektionen), hoffe, dass eine Besserung eintritt, damit ich wieder aktiv werden kann.Es kommt mir vor, dass mein Krankheitsverlauf die Fraktion stärkt, die Bedenken gegen eine Brachy-OP ins Feld führen. Hinterher ist man bekanntlich schlauer. Haben sie recht?Es hilft alles nichts-da muss ich durch .Positiv denken.
       
07.09.2015 6.80 07.09.15
Man vermutet Metastasen an der Bauchschlagader. PET-CT(zum vierten mal seit 2014)am 1.9.15. Immer noch keine Auswertung. Deshalb Unklarheit über das weitere Procedere. Der Urologe :"Ruhig Blut". Es gibt Alternativen.Seit Dezember 2014 werfe ich täglich eine Tablette Bicalutin(150mg)ein. Nun steigt trotzdem der PSA-Wert weiter an.Parallel-Erkrankungen: Rückenkanalstenose an LWK4und 5, Spritzen in der Schlossparkklinik(Juni 15), aktuell immer noch permanente Beschwerden, weiter eine Knie-Arthroskopie-Bilanz: keine Verbesserung.So ist auch die eigene (wichtige)körperliche Bewegung stark eingeschränkt- ein Teufelskreis!Ich stelle mich inzwischen auf alles ein. Jedenfalls gilt: Brachy -Therapie war keine kluge Entscheidung.
       
18.09.2015 6.80 07.09.15
Fortsetzung der systemischen Basistherapie in der Klinik für Radioonkologie Berlin(Prof.Wust),zunächst Planungs-CT,danach Bestrahlung von Lymphknoten, ebenso Paraaortalregion L2/3 sowie Wirbelkörper LWK2,innerer Beckenraum. Gleichzeitig auch Bestrahlung der Brustdrüsen, weil durch die ständige Einnahme von Bicatulin die Brustdrüsen enorm an Volumen zulegten
       
26.10.2015 18.50 26.09.15
Planungs-CT in der Strahlenklinik im Virchow-Zentrum Berlin, Bestrahlung LWS und BWS und Becken-Innenraum,Lymphknoten LWK2/3. Bestrahlungszeitraum vom 26.09.- 16.11.2015
       
31.03.2016 26.40 31.03.16
Beurteilung:Progredienz der lymphogenen und ossären Metastasierung in Größe, Anzahl und PSMA-Positivität.
-kein sicherer Nachweis eines PSMA-positiven Lokalrezidivs
-Erweiterung des NBKS sowie des proximalen Ureters links, Zysten der Leber und der linken Niere, Hydrozele testis links
Allgemeinbefinden: mal so, mal so, oft müde, kraftlos, kein Sport möglich, weil Neben-Schauplätze: Rückenkanalstenose,
Arthrose rechter Zeh(hallux rigidus), Kniebeschwerden, die Tabletten(bicatulin) und der Bewegungsmangel führen zu einer weiteren Vergrößerung des Brustvolumens.
       
06.04.2016 26.40 31.03.16
wiederum PET-CT, Metastasierung im Progress(LWK 4, LWK 1, BWK 12, BWK i0, keine körperlichen Beschwerden, Prof. Wust empfiehlt TOMO-Therapie,systemische PSMA-Therapie mit dem Beta -Strahler 177-LU, gleichzeitig erfolgt Umstellung auf LHRH-Agonisten
       
18.05.2016 83.30 18.05.16
Mein Urologe beschwichtigt immer wieder("....haben noch viele Pfeile im Köcher"), er empfiehlt Medikamentenwechsel.
Bicatulin wird abgesetzt(150mg). Ab sofort täglich 4 Tabl. Enzalutamid Xtandi, gleichzeitig Zometa-Infusion-ab sofort alle 6 Wochen, außerdem erste Eligard-Spritze(alle 3 Monate)
Bin schon wegen des steigenden PSA-Wertes besorgt, zwinge mich alle 2 Tage zu 60 Minuten flottem Gehen
Am 31.05. lasse ich in der Praxisklinik für plastische Chirurgie in Berlin eine subkutane Mastektomie vornehmen. Erfolgreich. Nur einen Tag Aufenthalt in der Klinik. Kosten wurden auf Antrag von der Beihilfe und von der privaten Versicherung übernommen. Hoffe, nach geraumer Zeit wieder schwimmen gehen zu können.Dem amtsärztlichen Gutachten liegt eine medizinische Notwendigkeit für die OP bei.
       
20.06.2016 52.20 20.06.16
Bange Erwartung. Wie hoch sind die Werte? Kleiner Hoffnungsschimmer: um etwa 30 Einheiten gesunken.die Medikamentenumstellung scheint zu wirken. Nächste Messung erst im September. Es steht eine große Reise an(Grönland/Island).Seele baumeln lassen. Fest daran glauben, dass es noch besser wird.Fester Vorsatz: sich jeden Tag bewegen, da auch mein Gewicht in den letzten 2 Jahren um ca. 13 kg gestiegen ist.