Waldemar49



Personal data - diagnosis

Personal data

Visible name: Waldemar49
Ctry: Deutschland
State/Province: Sachsen
Year of birth: 1949
Age: 69
Occupation: Rentner
Hobbies: Dauer-Camping
My Website:

Data at initial diagnosis

Date: 10.08.2017
Age at diagnosis: 67
PSA: 18.60
Biopsied? Yes
TUR-P? No
Gleason Score: 3 + 4 = 7a
TNM-Stages: T1c pNX pMX
Remark: C61, G klin.T3 Nx M0 G2b Gleason 7

Maximum measured prostate volume

Date: 12.03.2018
PSA: 26.10
Volume in ml or cm³:

Postoperative pathological data

Date:
Gleason Score:
pTNM-classification:
Margins:
p-L-V-P-G-Findings:
See stories of:

Prostate cancer treatments

** PSA level at the start of the treatment
from to PSA** Type Clinic City
23.07.18 18.09.18 26.10 Protones + ADT Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden



Drugs

NEM = Nutritional supplement
from to Medication Quantity / unit of time
10.08.17 Tamsulosin Basics 0,4mg Hartkapsel,retardiert 1 / Tag
28.05.18 18.09.18 Bicatulamid 150 1/Tag
28.02.19 Tamsulosin + Maca.Pulver+ Granatapfelsaft 1Pille + 150ml + 2EL Maca/Tag
Quantity per D / M / Y etc.


PSA-History    ng/ml    logarithmic

PSA-History    ng/ml    linear

PSA doubling times in years

Doubling time is greater than previous period.
Doubling time is smaller than previous period.
* Calculated backwards for 1, 2, 4 and 8 periods.

Limit = 3 years


Calculation of doubling times in days

Doubling time in years:
Doubling time in days:
Date PSA 1* 2* 4* 8*
10.08.17 18.60
15.09.17 17.10 --
12.03.18 26.10 0.80 1.20
04.10.18 0.98 -- --
30.11.18 1.33 0.35 -- --
11.01.19 1.18 -- 1.01 --
16.04.19 0.74 -- -- --
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
Date PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

My Story

Translate into:
English    
French    
Spanish    

Date Δ 

Last PSA from

Personal stories

       
10.08.2017 18.60 10.08.17
Der Urologe stellt den erhöhten PSA-Wert fest. In Verbindung mit Ultraschall und Abtastung werden Biopsie (5xr,5xl),Histologie, Skelettszintigrafie , PSMA-Szintigrafie, MRT-Becken und CT-Mittelgesicht (Methastasenverdacht ,nicht bestätigt) und Coloskopie (Darmspiegelung) durchgeführt. Die Diagnose Prostatakarzinom (C61,G) klin. T3 Nx M0 G2b Gleason 7, Prostata gering vergrößert. Keine organüberschreitende Tumorausbreitung. Die sonstigen Entwässerungsorgane o.B.
       
15.01.2018 17.10 15.09.17
Nun war guter Rat teuer. Der Urologe war mit dem Hinweis es gibt Operation oder Bestrahlung als gleichwertige Behandlung aus dem Rennen. Das WWW (Loma Linda) und das Buch von P.F.Weitzel brachten mir die Protonenbestrahlung ins Bewußtsein. Ein Gespräch mit einem operierten und einem konventionell bestrahlten Leidensgefährten schloss diese Verfahren wegen der bekannten Ängste und den technischen Unzulänglichkeiten aus.In Bad Elster, während der AHB , wurde die Entfernung der Prostata, die Total- Operation, in einem Vortrag erläutert. Für mich war klar, bisher hatte ich alles richtig gemacht. Dann der Zufall, in der Tagespresse erschien ein Artikel zur Möglichkeit der Protonenbestrahlung in Dresden. Das war nicht so weit weg wie München,Heidelberg oder Essen.
       
07.03.2018 17.10 15.09.17
Alle an und in mir vorgenommenen Behandlungen verliefen ohne nennenswerte Nebenwirkungen , Schmerzen und / oder dergleichen. Durch die Fixierung meiner Psyche auf die Entwässerungs - Abnormalität dieses kleinen aber wie ich im Laufe der Zeit feststellen musste ,wichtigen Organes, geriet fast dessen Rolle in Bezug zum Sex in den Hintergrund. Schon die sofort verordneten Tamsulosin-Pillen sind in diesem Punkt nicht frei von negativer Wirkung. Die Hinnahme des Problemes durch die Mediziner aller Art, mit denen ich es zu tun hatte, hat mich aber erst im Nachhinein erschreckt. Vielleicht ist dies auch der Notwendigkeit der primären Tumorbekämpfung geschuldet.Dazu wurden mir auch die normalen und zusätzlichen Unterlagen (MRT-Ergebnisse) ohne Probleme übergeben. Blieb noch der Punkt für den Normalbürger in der gesetzlichen Krankenkasse - wird's sie es bezahlen?
       
12.03.2018 26.10 12.03.18
Bis zum Aufklärungsgespräch am Uniklinikum in Dresden lief die Vorbereitung 2- gleisig. Mit der AOK waren die Behandlungsmodalitäten, insbesondere die Bezahlung zu klären und die Uniklinik musste die Eignung meiner Person, also meines Tumores, für die Bestrahlung mit Protonen bestätigen. Die Anzahl derer im normalen Umfeld , die schon was von Protonenbestrahlung gehört hatten, tendierte gegen Null. So auch bei der AOK, aber alle Beteiligten arbeiteten präzise und gaben mir das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Es war auch so. Von beiden Hauptakteuren erhielt ich meinen Wunsch nach dieser Behandlung bestätigt.
       
05.04.2018 26.10 12.03.18
Das technische Konzept der Protonenbestrahlung, besonders die Treffgenauigkeit und die geringe Möglichkeit von Kollateralschaden,seitlicher "Einschuss" und geringe Durchschusstiefe, schonen solche sensiblen Organe wie Blase, Darm und die Signalleiter für die Sexual - Funktion. Dresden hat das einzige Gerät dafür ostwärts der alten Demarkationslinie. Alle anderen, außer Prag, die für mich zu erreichenden waren , stehen, in wesentlich größerer Zahl, im alten Bundesgebiet. Die Behandlung erfolgte ambulant, also mit täglicher An- und Abfahrt. Die Ärztinnen der Uniklinik setzen Seeds , winzige Markierungen, in die Prostata ein , um die Genauigkeit der Bestrahlung zu gewährleisten. Dazu wurde ich in der Urologie gebeten, auf einem Behandlungsstuhl platz zunehmen, der nach meiner allgemeinen Kenntnis der Behandlung von typischen Frauenkrankheiten dient. Ungewöhnliche Erfahrung, aber in Ordnung. Ging ratz-fatz , gleiche Technik wie die Biopsie. Mal eine Weile nicht Fahrrad fahren, sonst alles normal. 6 Wochen später war ich eine Woche im Mittelgebirge ohne Probleme wandern.
       
28.05.2018 26.10 12.03.18
Behandlungsbeginn ist mit Fertigung der "Zielscheibe" für das Bestrahlungsteam.Es wird das Planungs-CT hergestellt. Wie bei allen echten Bestrahlungsterminen, war auch hier eine mittlere Blasenfüllung gewünscht. Das dazu ausgegebene Merkblatt gibt genaue Anweisung. Da meine Entwässerung (mal öfter Wasser lassen) aber einen Schaden hatte, gab es dabei und auch mal später ein paar Probleme. Die sich nach einigen Tagen einstellenden Kenntnisse der Routinen gab mir die nötige Sicherheit für deren Bewältigung. Wichtig waren die nötigen Gelegenheiten zum Pinkeln gehen, unterwegs und in der Klinik. Ich wurde prima gefahren und auch für die genutzten Tankstellen am Wege hier ein dickes Lob. Wasser zum Trinken habe ich immer mitgenommen, obwohl es das in der Uniklinik gratis gab.
       
23.07.2018 26.10 12.03.18
Bestrahlung 37x ,wenn ich richtig gezählt habe. Einführen des Ballons in den Enddarm und die Prozedur an sich problemlos. Etwa 20 min. gesamt, die Strahlerei wenige Minuten. Einzig die Angst vor hohem Blasendruck "trübte" das Vergnügen. Zweimal nur mit Lendenschurz danach aus der Umkleide-Kabine in die anliegende Toilette gesaust, man ist immer selbst schuld. Habe die Trinkvorschrift zu genau genommen. Der Ballon drückt die Problemdrüse hoch. Damit wird sie fixiert und genauer erwischt. Trotzdem kriegen Blase und /oder Harnwege ein paar Strahlen ab. Das erzeugt nach etwa 14 Tagen Schmerzen beim Wasserlassen und Harndrang. Nach einer Woche war das wieder unbedeutend. Es gab gegen die Schmerzen Pillen, die ich wegen der beschriebenen Nebenwirkung aber nicht schluckte. Zusätzlich zur Bestrahlung nahm ich Hormonpillen (Bicatulamid). Testosteron-Killer, beim Erstgespräch war ich vom Argument des begrenzten Weiterwachstums des Tumors dadurch, überzeugt. Heute nicht mehr, da das Medikament Verweiblichung des Körpers und Impotenz fördert. Mit Ende der Bestrahlung habe ich die Hormoneinnahme beendet , obwohl die Zeit dafür insgesamt mit einem halben Jahr vorgesehen war.
       
18.09.2018 26.10 12.03.18
Finale der Protonenbestrahlung. Fühle mich gut. Während der ganzen Zeit ab der Diagnose habe ich fast täglich Blaubeeren gegessen (1/4 l) , die gab es, trotz des Supersommers, an einigen Stellen frisch im Wald. Wirken gegen Entzündungen und stabilisieren den Verdauungstrakt. Weiter ca. 0,3l Tomatensaft und 0,2l Granatapfel-Muttersaft getrunken und Tee. Meine ganze stabile Lage in dieser Zeit , wie auch die Zusatzernährung( keine NEM) gewährleistete meine Frau. Dafür grössten Dank und hoffentlich war ich ertragbar. In dieser Zeit ganz selten mal ein Normalpils, immer Alkfrei getrunken. Das Regime des Handelns nach dem Harndrang dauert noch an, mal sehn, wie lange. Der Sexualtrieb ist gestört.
       
11.10.2018 0.98 04.10.18
Reha. Das Uniklinikum hat die Beratung dazu einwandfrei organisiert.Um in eine Anschlussheilbehandlung zu gelangen war der Kontakt zum Sozialdienst über die Bearbeiterin im Hause hergestellt. Bad Elster ,Vogtlandklinik, 3 Wochen , meine Frau als Gast und ich, absolut empfehlenswert. Der Kurbetrieb mit seinen Behandlungen war für mich angenehm und die sicher langsame Verbesserung von Häufigkeit des Entwässerns am Tage und Durchschlafen nachts nach dem wieder zu Hause sein, ist auch dieser Top-Einrichtung geschuldet.
       
01.12.2018 1.33 30.11.18
Alltagsnormalität. Die zwei letzten PSA-Werte im Normalbereich. Kontrollbefragung auch im Uniklinikum. Habe zur Protonenbestrahlung uneingeschränktes Vertrauen. Niemand ist jedoch gewillt mal was zur Größe der Drüse zu sagen , auch nicht diese per CT oder irgendwie zu dokumentieren. Alles wird nur über den PSA abgewickelt. Meine zentrale Frage nach der Wiedererlangung der Männlichkeit wird nach Auskunft um 3 Monate verschoben. Das Erlangen des Höhepunktes ist seit längerem gut möglich, auch nicht mehr staubtrocken. Aber Lust und Stehvermögen sind noch nicht im Alltag erschienen. Abwarten. Auf ein gutes, neues Jahr 2019.

Mein besonderes Dankeschön gilt der ganzen Protonenbestrahlungsgruppe im Uniklinikum. Wie üblich, wurde im Osten gespart. Nur eine Behandlungsstation für PCA-Patienten (Gantry ?) ist da. Fällt die mal aus, ist meist nicht der Beschleuniger defekt, sondern das Cockpit von dem aus der Beschuss gesteuert wird. Ein ausweichen auf ein 2. ist nicht möglich, trotzdem die Bauvoraussetzungen wohl schon mit geplant wurden. Die es ausbaden müssen, sind die Bestrahlenden vor Ort und die Patienten. Also baut an Protoner , wünsche ich mir, in unser aller Interesse.
       
07.05.2019 0.74 16.04.19
Mittlerweile bin ich im 3-Monate-Zyklus des "Onko-Controlling". Mein allgemeines Befinden ist gut. Negativ ist eine gewisse Unlust zu Allem. Im Februar/ März ging es mit Blut im Stuhl los. Behandlung mit Zäppel (Arilin - 100mg Metronidazol/Stück) und Salofalk 1 g Rektalschaum, insgesamt 6 Wochen etwa. Die Zäppel sind mit Bier nicht zu genießen, das war schon fast ungewohnt. Scheint aber gefunzt zu haben, denn keine Befunde mehr. Hoffe das es so bleibt, die anstehende Spiegelung habe ich auf den Sommer vertagt. Bliebe noch das männliche Wohlbefinden. Leider nur minimale Fortschritte beim Aushärten des guten Stückes, sonst immer mehr Normalität. Trotzdem habe ich Bedenken wegen Tamsulosin - Einnahme, die ich noch mache. Das rät mein Urologe, obwohl das für gutartige P-Vergrößerung gemacht ist. Habe seit 4 Wochen Maca-Pulver in Granatapfel-Muttersaft als NEM, mal schauen. Da ich auch darauf hingewiesen wurde ! Wir ProKrePats bekommen zumindest für 5 Jahre einen Schwerbehindertenausweis. Bringt Steuervorteil. Die Beantragung und Ausstellung des Ausweises (bei mir rückwirkend bis 2018) ging schnell und unkompliziert. Das soll wohl nicht überall so sein.