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Last PSA from

Personal stories

       
11.01.2008 7.50 17.12.07
Meine PK-Geschichte.
Vorgeschichte:
Ca 10 Jahre in Behandlung wegen BHP, Medikamente Proscar und Avodart.
19.10 2006; TURP; Biopsie negativ.
12.2006; TRUSP kein Befund.
11.10 2007; DRU kein Befund; TRUSP kein Befund; PSA = 5,3.
Empfehlung des Urologen: Nach 3 Monaten neuer PSA-Test.
17.12.2007; PSA = 7,5.
Empfehlung des Urologen: Biopsie 02.01.2008

08.01.2008; Ergebnis der Biopsie:
Histopathologischer Befundbericht. (1. Institut 07.01.2008)

Kritischer Befundbericht:
4.,5.,6. und 10. Prostatastanzbiopsien basal links, zentral links und apikal links sowie median
zentral links: Azinäres Adenokarzinom der Prostata, Gleason 3+4 = 7, nachgewiesen in
10-20% der Stanzzylinderflächen.
1.,2.,3.,7.,8.,9. Prostatastanzbiopsien basal zentral, apikal, medial basal und median zentral
rechts sowie medial zentral links ohne Karzinomnachweis.

Pathologisch-Anatomische Begutachtung. (2. Institut 08.01.2008)
Histologie:
Prostatabiopsien mit vorbestehenden Drüsen und Ganstrukturen.
In den Fraktionen 4, 5, 6, 9 und 10 finden sich Infiltrate aus überwiegend gering differenzierten
glandulären Strukturen, teils mit fusionierten Drüsen, teils mit gering differenzierten Drüsen mit kaum ausgebildeten Lumina, sodass hier meines Erachtens der primäre Gleason Grad 4 im Vordergrund steht.
Es finden sich Nervenscheideninvasionen.
Es besteht ein Risiko einer extraprostatischen Tumorausdehnung, die jedoch an dem
vorliegenden Material nicht nachweisbar ist.
Keine PSA-relevante Entzündung.

10.01.2008 Besprechung mit dem Urologen. Empfehlung Prostataentfernung.
Angaben über TNM. fehlten in den ärztlichen Untersuchungsberichten.

Für den 17.01.2008 habe ich eine 2. Termin bei einem Urologen für eine Zweitmeinung.
       
04.02.2008 9.00 01.02.08
04.02.2008 Radikale Prostatektomie, pelvine Lymphadenektomie., innere Herniotomie rechts.

Histologie: Adenokarzinom der Prostata pT3a
pN0(0/5) R1(links dorsal);
Tumorgrad: Gleason 4a,4a:
Score 8 ; G3

Krankenhausaufenthalt: 03.02.2008 †“03.03.2008
Die Operation ist komplikationslos verlaufen.
Postoperativ hat sich der Verlauf durch eine perivesikale Lymhozele rechts, welche drainier werden musste, verzögert.




       
05.03.2008 9.00 01.02.08
05.03.2008 †“ 26.03.2008 AHB Kellberg/Passau
Nach einem Monat Krankenhausaufenthalt war der Aufenthalt hier sehr angenehm.
       
06.05.2008 0.30 06.05.08
Am 06.05.2008 war die erste PSA-Messung nach der OP.
Der PSA war 0,3 ng/ml, daher wurde am 07.05.2008 eine neue PSA-Mesung durcheführt,
der PSA war ebenfalls 0,3 ng/ml.
Daher hat der Urologe vorgeschlagen anstelle der vom Operateur vorgeschlagenen adjuvanten Strahlentherapie sofort mit einer HB2 zu beginnen.
       
05.08.2008 0.10 05.08.08
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA < 0,1 ng/ml
       
21.10.2008 0.10 21.10.08
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA < 0,1 ng/ml
       
27.01.2009 0.10 27.01.09
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA < 0,1 ng/ml
       
28.04.2009 0.01 28.04.09
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
Der Urologe hat vorgeschlagen die HB auszusetzen (Intermittierung)
Ich habe die HB relativ gut vertragen.
Ausser Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Haarverlust an der Brust und Achselhöhlen, habe ich keine Nebenwirkungen wahrgenommen.
Da ich nicht nervschonend operiert bin spielt der Libidoverlust keine große Rolle.
Während dieser Zeit habe ich leicht an Gewicht verloren.
Der PSA hat sich wie folgt entwickelt:

06.05.2008 0,3 ng/ml 3 Monate nach OP und vor Start MAB (HB2)
05.08.2008 < 0,1 ng/ml nach 3 Monate HB2 (Casodex + Profact)
21.10.2008 < 0,1 ng/ml nach 6 Monate HB2 (Casodex + Profact)
27.01.2009 < 0,1 ng/ml nach 6 Monate HB2 (Casodex + Profact) und 3 Monate HB1 (Profakt)
28.04.2009 0,006 ng/ml nach 9 Monate HB2 (Casodex + Profact) und 3 Monate HB1
(Profakt) wahrscheinlich neues Gerät
       
31.07.2009 0.00 31.07.09
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA < 0,003 ng/ml
Testosteron 0,03 ng/ml
       
03.11.2009 0.01 03.11.09
Kontrolle
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA 0,006 ng/ml
       
02.02.2010 0.09 26.01.10
Kontrolle.
DRU, TRUS. Kein Befund.
Zwischenbericht zur Intermittierung.
Der PSA ist leider während dieser Zeit gestiegen.
Der Urologe meint jedoch, dass noch nichts unternommen werden muss.
Auf mein Wunsch hat er mir Avodart 0,5 mg verschrieben.
Der PSA hat sich wie folgt entwickelt.
31.07.2009 < 0,003 ng/ml 3 Monate nach Ende der HB
03.11.2009 0,006 ng/ml 6 Monate nach Ende der HB
26.01.2010 0,093 ng/ml 9 Monate nach Ende der HB


Zu meinem Befinden.
Etwa 10 Monate nach dem Letzten 3-Monatsimplantat hatte ich das Gefühl, dass mein Testosteronspiegel steigt.
Die Haare an der Brust und Achselhöhlen wachsen wieder langsam nach, habe leicht an Gewicht zugenommen und die Hitztewallunge und Schweißausbrüche sind seltener geworden.
       
04.05.2010 0.17 27.04.10
Kontrolle.
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA 0,174 ng/ml (27.04.2010)
Testosteron 7,94 ng/ml
DHT 85 pg/ml
PSA steigt, jedoch noch keine Behandlung.
       
13.09.2010 0.45 17.08.10
Ich habe alle Nahrungsergänzugsmittel ab dem 2. September 2010 abgesetzt.
Ich will prüfen ob meine PSA-VZ sich verbessert.
       
02.12.2010 0.64 25.11.10
Kontrolle.
DRU, TRUS. Kein Befund.
PSA 0,64 ng/ml (25.11.2010)
Testosteron 8,83 ng/ml (22.11.2010)
DHT 88 pg/ml (22.11.2010)
PSA steigt weiter jedoch hat sich die PSA-VZ von 0,22 Jahre auf 0,54 Jahre erhöht.
Ob der Verzicht auf Nahrungsergänzugsmittel dazu beigetragen hat ist schwer zu beurteilen.
       
08.03.2011 0.86 01.03.11
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA 0,862 ng/ml (01.03.2011)
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
Wie schon vorher berichtetIch nehme zur Zeit keine NEM.
       
21.06.2011 1.19 14.06.11
Kontrolle
Kein Befund, noch keine Therapie.
PSA 1,19 ng/ml (14.06.2011)
Die PSA-VZ hat sich nicht verändert.

Ich nehme zur Zeit, wie schon vorher berichtet, keine NEM.
Voraussichtlich August werde ich ein PET/CT machen.
Bei PSA ca 2,0 ng/ml voraussichtlich neuer Zyklus Hormontherapie.
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
       
30.08.2011 1.35 29.07.11
Besprechung nach PET/CT
PSA 1,35 ng/ml (29.07.2011)
Die PSA-VZ hat sich nicht verändert.

Ich werde versuchen Granaprostan und Menacur (Kurkuma) einzunehmen um zu sehen ob es ein Einfluss auf das PSA Wachstum hat.

Bei PSA ca 2,0 ng/ml voraussichtlich neuer Zyklus Hormontherapie.
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.

Bericht der Nuklearmedizinischer Klinik und Poliklinik der TU München
Klinikum rechts der Isar vom 17.08.2011
Diagnose: Prostatakarzinom 01/08
Anamnese: Z.n. Radikaler Prostatektomie 02/08
Z.n. Hormontherapie 05/08-01/09
PSA unter HTx nicht nachweisbar, seither ansteigend
(aktuell: 1,35 ng/ml)
Fragestellung: Lokalrezidiv bei steigendem PSA?
Voruntersuchungen: keine vorliegend.

PET/CT Untersuchung mit (C-11)-Cholin vom 12.08.2011
782 MBq (C11) Cholin. Gewicht 74 Kg. Inravenöse Injektion des Tracers. Aufnahmebeginn nach 5 min; 5 Bettpositionen a 3 min. (Thorax bis Becken); Orale, rektale und i.v. Kontrastierung 1,5 ml/kg KG Imeron 300 (max 120 ml). Quantitative Auswertung der schwächungskorrigierten Bilder mittels SUV-Berechnung.

Befund:
CT:
Abdomen/Becken: Die Leber ist homogen kontrastiert ohne Nachweis suspekter Läsionen.
Kein Nachweis pathologisch vergrößerter Lymphknoten retroperitoneal, iliacal oder inguinal.
Gewebeverdichtung im links iliacal von ca. 15 mm. Im Bereich der A. iliaca interna zeigt sich eine kleine noduläre Struktur von ca. 5 mm. Ca. 11 mm großer Lymphknoten links inguinal.
Skelett: Im Knochenfenster kein Nachweis osteodestruktiver Läsionen.

PET:
Es zeigt sich eine intensive fokale Tracermehrbelegung in Projektion auf einen vergrößerten Lymphknoten links iliacal. Eine weitere intensive fokale Mehranreicherung zeigt sich in Projektion auf einen kleinen Lymphknoten im Verlauf der A. iliaca interna. Eine lediglich flaue Traceranreicherung zeigt sich auf einen Lymphknoten links inguinal.
       
25.10.2011 1.58 18.10.11
Kontrolle
Kein Befund, noch keine Therapie.
PSA 1,58 ng/ml (18.10.2011)
Die PSA-VZ hat sich deutlich erhöht von 247 Tage auf 357 Tage

Ob das der Einnahme von Granaprostan und Menacur (Kurkuma) zu verdanken ist weiß ich nicht.
Ich werde weiter Granaprostan und Menacur einnehmen.
Bei PSA ca 2,0 ng/ml voraussichtlich neuer Zyklus Hormontherapie.
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
       
24.01.2012 3.28 16.01.12
Kontrolle
PSA (Immulite) 3,28 ng/ml (16.01.2012)
Die PSA-VZ hat sich deutlich verkürzt von 357 Tage auf 85 Tage für mich eine Katastrophe.
Es könnte sein, dass durch das neue Messverfahren (vorher Roche) der PSA-Wert etwas höher ausgefallen ist.
Ich habe auf eigene Rechnung am 23.01.2012 eine Messung durchführen lassen, der PSA (Roche) war 2,96.
Aber auch bei diesem Wert ist der Sprung in 3 Monate viel zu hoch.

Ich habe gehofft, dass die Einnahme von Granaprostan und Menacur (Kurkuma) etwas hilft.
Ich werde die täglich Dosis dieser NEM's jetzt auf 1 /T reduzieren.
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
Weil sich die PSA-VZ so verschlechtert hat beginne ich eine neue HB1 mit Leupro-Sandoz 3-Monats-Depot. (ab 26.01.2012)
Ab sofort nehme ich für 30 Tage auch Bicalutamid 50 mg.
       
08.05.2012 2.12 27.04.12
Kontrolle.
PSA-Messung 27.04.2012: 2.12 ng/ml (Immulite)
Kein Befund.
PSA ist sehr wenig gefallen. Ich habe Angst, dass die HB nicht menr lange funktionieren wird.
       
07.08.2012 1.76 30.07.12
Kontrolle
PSA-Messung 30.07.2012: 1.76 ng/ml (Immulite)
Kein Befund.
PSA ist auch dieses mal sehr wenig gefallen.
Mein allgemeiner Zustand ist gut.
       
13.11.2012 1.97 05.11.12
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA-Messung 05.11.2012: 1,97 ng/ml (Immulite)
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut, jedoch ist dieser PSA-Wert für mich eine Katastrophe.
Ich glaube es kommt zur Kastrationsresitenz.
Der Arzt hat versucht mich zu beruhigen und meinte, dass Schwankungen schon mal auftreten können.
Zur Sicherheit habe ich jetzt zusätzlich zum LHRL-Analoga auch Bicalutin 50 mg bekommen, also ADT2.
       
19.02.2013 1.53 11.02.13
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA-Messung 11.02.2013: 1,53 ng/ml (Immulite)
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
Die Blutwerte sind schlecht jedoch noch keine Intervention erforderlich.
Der PSA-Wert ist jetz wieder gefallen, für mich unbefriedigend.
Die Hormontherapie (HB2) wird weiter forgeführt wahrscheinlich bis zur Kastrationsresitenz.
Zur Vorbeugung von Osteoporose habe ich jetzt zusätzlich zu Leupro-Sandoz 3-Monats-Depot und Bicalutin/bicalumid 50 mg auch Prolia 60 mg Injektionslösung bekommen.
       
21.05.2013 1.55 13.05.13
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA-Messung 13.05.2013: 1,55 ng/ml (Immulite)
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
Die Blutwerte sind schlecht jedoch noch keine Intervention erforderlich.
Der PSA-Wert ist leicht gestiegen.
Die Hormontherapie (HB2) wird weiter forgeführt wahrscheinlich bis zur Kastrationsresitenz.
       
06.08.2013 1.03 29.07.13
Kontrolle.
Die Hormontherapie (HB2) wird ausgesetzt bis der PSA auf 4 ng/ml ansteigt.
Mein allgemeiner Zustand ist sehr gut.
Die Blutwerte sind weiter schlecht jedoch noch keine Intervention erforderlich.
Wegen starkem Harndrang wurde eine Blasenspiegelung durgeführt ohne Befund.
       
12.11.2013 1.69 04.11.13
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA ist gestiegen. HB2 ist seit 3 Monate abgesetzt.
Mein allgemeiner Zustand ist gut.
       
18.02.2014 2.33 10.02.14
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA ist gestiegen. HB2 ist seit 6 Monate abgesetzt.
Mein allgemeiner Zustand ist gut.
       
27.05.2014 2.90 19.05.14
Kontrolle.
Kein Befund.
PSA ist gestiegen. HB2 ist seit 9 Monate abgesetzt.
Mein allgemeiner Zustand ist gut.
Neuen Zyklus Hormotherapie eingeleitet.
       
19.08.2014 5.26 19.08.14
Kontrolle.
Wenn kein PSA-Messfehler vorliegt ist das Unvermeidliche, die Kastrationresitenz, eingetreten.
Wenn die PSA-Verdoppelungszeit konstant (vorherige Messung 310 Tage) geblieben wäre, dann wäre das PSA am 11.08.2014 etwa 3,50 ng/ml gewesen.
Dieser rasante Anstieg ist nicht zu erklären.
Um Klarheit zu bekommen hat der Urologe folgendes vorgeschlagen:
- Um einen Messfehler auszuschließen wird das PSA noch einmal gemessen.
- Es wird eine Computertomographie des Abdomens und Beckens und eine Knochen-
Szintigraphie gemacht um eventuelle Metastasen zu finden.
- Bicalutamid 50 mg zusätzlich zum Leupro-Sandoz 3-Monats-Depot.
I
       
20.08.2014 5.26 19.08.14
Meine Hoffnung, dass ein PSA-Messfehler vorliegt ist geplatzt.
Der neue PSA ist auf 5,26 ng/ml gestiegen.
Die PSA-Verdoppelungszeit ist von 310 Tage am 19.05.2014 (PSA = 2,90 ng/ml) auf 62 Tage gefallen.
Am 11.08.2014 lag sie noch bei 117 Tage. (PSA = 4,76 ng/ml)
Da das PSA vom 11.08.2014 bis zum 20.08.2014 um 0,50 ng/ml gestiegen ist muss ich davon ausgehen, dass
die PSA Messung vom 19.05.2014 und 11.08.2014 korrekt war.
Jetzt muss ich abwarte was die Computertomographie und die Knochenszintigraphie bringen.
       
30.09.2014 4.04 22.09.14
Besprechung.
Am 02.09.2014 habe ich eine Computertomographie des Abdomens und Beckens und eine Ganzkörperskelettszintigraphie gemacht.
Beurteilung.
Computertomographie: Aktuell kein Hinweis auf eine abdominelle Filialisierung.
Ganzkörperskelettszintigraphie: Unauffälliges Ergebnis, keinerlei Zeichen einer intraossären Filialisierung.
Das PSA ist leicht gefallen.
       
18.11.2014 3.53 10.11.14
Kontrolle.
PSA ist leicht gefallen. Therapie (HB2) wird fortgesetzt.
Mein allgemeiner Zustand ist gut.
       
17.02.2015 3.54 09.02.15
Kontrolle.
PSA leicht gestiegen. (0,01) Hb2 wird fortgesetzt.
Lleichten schmerzen am linken Oberschenkel und Leiste.
Um die Ursachen zu klären wird eine PET/CT gemacht.
       
26.03.2015 3.54 09.02.15
Besprechung nacht PET/CT
PSMA-PET/CT Untersuchung vom 20.03.2015, Klinikum rechts der Isar.
Beurteilung.
- Es finden sich zwei metastasensuspekte Lymphknoten beidseits iliakal, die im Vergleich zur
Voruntersuchung größenkonstant sind und eine intensive PSMA-Rezeptor-Expression
aufweisen. Neu aufgetretene Lymphknoten an der linken Iliakalbifurkation sowie eine suspekte
Gewebeverdichtung im Bereich der linken Samenblasenloge.
- Neu aufgetretene ossäre Metastasen im linken Femurkopf ventral, in der Acetabulumpfanne
und im linken Os Ilium ISG nah. Weitere intensive PSMA-Rezeptor-Expressionen rechts
ventral/in der 1. Rippe paravertebral und rechts ventral im/am HWK3, am ehesten ossäre
Metastasen entsprechend DD Weichteilemetastasen.

Weiteres Vorgehen:.
- Überweisung zur Strahlentherapie um zu klären ob eine Strahlentherapie möglich und sinvoll ist.
- Weiter mit der MAB solange PSA nicht steigt.
       
02.04.2015 3.54 09.02.15
Besprechung Strahlentherapie.
Nach der PSMA-PET/CT Untersuchung habe ich mich über eine Mögliche Bestrahlung der Metastasen beraten
lassen.
Ossären Metastasen die keine Schmerzen verursachen und keine Bruchgefahr aufweisen sollten nicht bestrahlt werden. Auch die Lymphknoten werden nicht bestrahlt.
Die Metastasen im linken Femurkopf und Acetabulumpfanne werden mit 30 Gy a 10 Fraktionen bestrahlt.
Den Termin habe ich noch nicht festgelegt.
       
04.05.2015 3.40 04.05.15
Bestrahlung der Linken Hüfte.
Vom 16.04 bis 29.04 10 Fraktionen a 3,0 Gy, 18 MV Photonen in 3D-Technik.
Die Bestrahlung habe ich gut vertragen, es sind keine Nebenwirkungen aufgetreten.
       
12.05.2015 3.40 04.05.15
Kontrolle.
Weiter mit MAB (Maximaler Androgenblokade) solange PSA nicht oder gerigfügig steigt.
       
11.08.2015 3.74 03.08.15
Kontrolle.
Weiter mit MAB (Maximaler Androgenblokade) solange PSA nicht oder gerigfügig steigt.
       
21.09.2015 3.74 03.08.15
Wegen Anastomosenenge nach radikaler Prostatektomie bei Prostatakarzinom am 04.02.2008, wurde eine
Anastomosekerbung durchgeführt.
Leider war die Operation erfolglost.