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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
01.10.2008 4.04 01.10.08
Ich hatte meinen PSA-Wert 10 Monate nicht mehr kontrollieren lassen. Denn er war früher immer gut. Dann war eine Routine-Untersuchung und es wurde 4,01 gemessen. Der Internist sagte mir, dass ich mal bei einem Urologen vorbeigehen sollte. Mir war die Sache nicht besonders wichtig, da ich wenig Zeit hatte und außerdem mir sicher war, dass der erhöhte Wert auf eine Prostatitis zurückzuführen war.

Durch die Presse gingen in dieser Zeit auch Berichte, wonach die verstärkten Kontrollen mittels PSA-Wert noch keinen Rückgang der Prostatakrebs-Toten bewirkt haben.

So bin ich erst nach zwei Monaten zum Urologen, der zunächst nur eine Antibiotikabehandlung gemacht hat. Die PSA-Werte der nächsten Monate schwankten stark (von 5,4 bis 14,9). Und obwohl mein Urologe dann eine Biopsie wollte, konnte ich mich nicht dazu durchringen. So verging fast ein Jahr, wobei auch die niedrigen Werte stetig nach oben zeigten.

       
16.09.2009 7.66 25.08.09
Stanzbiopsie mit sechs Stanzen. Zwei von 3 Stanzen links waren befallen. Die Tumorlast betrug bis zu 50 %. Das Resultat nahm ich einigermaßen gefasst auf, da mein Urologe gar nichts dramatisiert hatte und meinte mir stünden, noch alle Wege offen. Außerdem hatte ich mir wegen häufiger Prostatitis schon manchmal Gedanken in diese Richtung gemacht.

       
30.09.2009 7.66 25.08.09
Ich hatte einen Termin bei Chefarzt der Urologischen Abteilung am Katharinenhospital in Stuttgart. Dieser hatte sich eine Stunde Zeit genommen, um die Sache mit mir zu erörtern. Im Ergebnis riet er mir zur OP (würde er auch seinem besten Freund empfehlen), weil er meinte, damit hätte man noch alle Möglichkeiten offen und außerdem wüsste man dann, mit was für einem Krebs man es tun haben würde. Er war sich aber bewusst, dass die Urologen wegen ihrer Tendenz zur OP verschrien sind. Da ich mich aber sehr für Bestrahlung interessierte und auch er dieser nicht ablehnent gegenüber stand, wurde dann gleich noch ein Termin mit der Strahlenabteilung vereinbart.

       
15.10.2009 7.66 25.08.09
Beim Termin mit dem Chefarzt der Strahlenabteilung wurde mir aber schon eine Möglichkeit verbaut. Nämlich die Brachytherapie. Hier sagte der Chefarzt, dass man die mit Gleason 3+4 nicht mehr anwenden würde. Er empfahl mir die Strahlentherapie von außen.

       
18.10.2009 7.66 25.08.09
Eigentlich war ich nach dem Gespräch mit dem Strahlendoktor sehr enttäuscht, da er die Brachytherapie nicht mehr machen wollte. Mir dagegen erschien sie für mich ideal. Die Nebenwirkungen (Impotenz + Inkontinenz) sollten damit am geringsten sein, nur eine einmalige Behandlung und mit geringen Nachwirkungen. Und das sollte nun nicht mehr machbar sein !!!

In den nächsten Tagen wie schon vorher auch, habe ich intensiv im Internet gelesen. Und bin dann auch im BPS-Forum auf einen Mann gestoßen, der den gleichen Score hatte und der auch die Brachytherapie hat machen lassen. Dies war schon vor fast 5 Jahren und er ist bis heute sehr zufrieden mit seinem Verlauf. Ich habe sofort eine E-Mail geschrieben und bat um nähere Informationen. Diese bekam ich auch umgehend.

Der "Kollege" hat sich in Berlin therapieren lassen, bei Dr. Kahmann. Dieser sei im Onmeda-Forum aktiv. Ich bin sofort in dieses Forum und habe Dr. Kahmann ein paar Fragen gestellt. Dr. Kahmann hat mir umgehend geantwortet und mitgeteilt, dass man wohl die Bewertung des Scores etwas angehoben hätte, sodass aus seiner Sicht eine Behandlung noch erfolgsversprechend sei, wenn ein einseitiger Befall vorliegt und die Prostata nicht all zu groß sei. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen!!

Dann ging es wirklich ratz fatz. Ich schrieb noch ein paar E-Mails und sandte meine Daten nach Berlin. Innerhalb weniger Tage hatte ich meinen Termin zur Implantation. Ich drängte zur Eile, weil ich nicht nur das Problem schnell gelöst haben wollte, sondern ich wollte auch meinen schon länger geplanten Asienurlaub im Dez. 2009 antreten.

       
05.01.2010 8.10 22.10.09
Die Implantation war für mich keine große Angelegenheit. Nach dem Aufwachen aus der Narkose hat halt nur der Katheder geschmerzt. Aber der wurde schon nach einer halben Stunde gezogen. Dann bin ich auf die Toilette mit etwas Schmerzen und dann ging es nur noch aufwärts.

Nach einer Std. bin ich mit dem Taxi ins Hotel gefahren und habe ein paar Std. geschlafen. Aber am Abend bin ich schon zum Essen gelaufen und hatte keine besonderen Probleme. Am nächsten Tag wurde der Verband entfernt und damit war es eigentlich schon erledigt. Ich bin an diesem Tag schon durch halb Berlin gelaufen.

Gleich am nächsten Montag habe ich wieder mit Arbeiten begonnen. Das Wasserlassen war zunächst immer problemloser, aber dann wurde es immer schlechter. Teilweise hatte ich dabei Schmerzen, wie bei einer kleinen Geburt. Und das 15 x am Tag. Der Höhepunkt war ca. 5 Wochen danach.

Ich wusste nicht ob ich meinen Asienurlaub antreten sollte. Aber drei- bis vier Tage vorher wurde es besser und so bin ich gefahren. Die Wärme hat mir bestens gutgetan, es wurde immer besser. Und die Potenz habe ich durch Viagra unterstützt. Ein morgendliche Erektion war so gut wie nie vorhanden.

Mit der Kontinenz hatte ich keine Probleme. Allerdings kam der Harndrang oft sehr plötzlich und war auch oft mit durchfallartigem Stuhlgang verbunden.

       
16.09.2010 2.78 21.07.10
Inzwischen geht es bei mir weiter berauf. Das Wasserlassen geht schon deutlich besser. Aber ein gewisser Druck ist immer noch da. Aber Nachts muss ich normalerweise nicht aufstehen. Wenn nicht nur Wasserlassen ansteht, sondern auch Stuhlgang, muss ich dann immer schnell eine Toilette aufsuchen. Da sonst der Druck zu groß wird. Die Verhältnisse sind also noch nicht so, wie vor der Implantation. Aber es stört mich nicht besonders.

Die Potenz ist leider auch nicht so wie vorher. Zur Sicherheit nehme ich vor dem Verkehr eine Viagra o.ä.
Auch Sperma oder so was ähnliches ist noch vorhanden. Es ist einfach mehr glasiger und klebriger als früher und vom Volumen nicht mehr so viel. Eine morgentliche Erektion ist sehr selten.

Die Entwicklung meines PSA verläuft leider auch nicht in einem stetigen Abfall. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei aber um entzündliche Prozesse. Das musste ich auch schon energisch meinem Urologen gegenüber vertreten. Er hat mir dann Antibiotika verschrieben (Doxycyclin) und der Wert ist danach nur gering gefallen. Dann musste ich ihm sagen, dass mir früher (Augmentan) immer gut geholfen hat. Daraufhin habe ich das bekommen und der Wert ist deutlicher gefallen. Antibotika ist halt nicht gleich Antibiotika !!. Es gibt ganz verschiedene Arten.

Insoweit besteht bei mir immer eine gewisse Unsicherheit. Ist mein PSA-Wert nun entzündungsverändert oder nicht ?
Aber ansonsten fühle ich mich sehr gut. Ich war gestern bei meinem Internisten bei dem ich wegen Bluthochdruck in Behandlung bin. Nach eingehender Untersuchung und EKG hat er mir wieder ein "Topfit" bescheinigt.

       
22.11.2010 2.10 22.11.10
Mein PSA ist weiter gefallen. Ich habe mal gelesen, dass es besser ist, wenn der Wert langsamer fällt, als so schnell. Dann ist es stabiler. Mal sehen ob es stimmt!

Insgesamt geht es mir ziemlich gut. Die Miktionsbeschwerden werden besser. Fast wie früher. Nur wenn Stuhlgang dazukommt, wird es schneller drängend.

Die Potenz lässt leider zu wünschen übrig. Zur Sicherheit nehme ich vorher meistens Viagra oder Levitra. Eine morgendliche Erektion ist sehr selten.
       
10.03.2011 2.10 10.02.11
Ich habe seit 11/10 öfters mal Blut im Stuhl. Dies hat sich in den letzten Monaten noch etwas ausgeweitet. Außerdem habe ich häufige Stuhlabgänge. Ich bin deshalb in Behandlung, bisher allerdings ohne Erfolg.

Seit 01/11 hat auch wieder das Brennen beim Wasserlassen eingesetzt. Ich hoffe, dass ich diese Probleme bald wieder in den Griff bekommen werde.
       
14.09.2011 1.50 14.09.11
Die Blutungen im Stuhl haben inzwischen aufgehört. Sie kommen von einem Geschwür, das gegenüber der Prostata sitzt. Die Claversal-Zäpfchen die ich dafür nehmen sollte, habe ich eigenmächtig abgesetzt. Seitdem geht es mir besser. Auch das Brennen beim Wasserlassen hat schon seit längerer Zeit aufgehört.
Das Wasserlassen ist manchmal sehr drängend. Aber Nachts muss ich nur selten raus.
Das ist zwar noch nicht so, wie vor der Seeds-Implantation aber gut erträglich. Ich fühle mich derzeit ziemlich wohl.
       
17.09.2012 3.48 17.08.12
Leider komme ich derzeit nicht von meinem hohen PSA herunter. Allerdings gehe ich immer noch davon aus, dass der Wert durch Entzündungen so hoch ist. Auch bin ich vor Abnahme häufig Fahrradgefahren. Außerdem stehe ich gerade in einer Hämhorriden-Behandlung. Ist halt leider nicht der optimale Verlauf. Aber ich bin dennoch optimistisch. Und wenn es weiter nicht besser wird, werde ich wohl ein Cholin-PET machen lassen.
       
31.01.2013 5.11 31.01.13
Nachdem mein PSA andauernd hoch ist, habe ich jetzt ein PET/CT machen lassen. Es wurden auffällige Bereiche im linken Prostatalappen gesehen, außerdem in 3 Lymphknoten.
Eine erste Empfehlung lautet, dass ich mit einer Hormontherapie beginnen solle. Dazu werde geprüft, ob eine zusätzliche Bestrahlung sinnvoll sei. Ich werde weitere Meinungen einholen und denke, dass es zunächst das sinnvollste ist, eine Biopsie zu machen um sicher zu sein, was denn tatsächlich vorliegt. Ein Rezidiv oder eine Entzündung.
       
18.03.2013 5.90 11.02.13
25-fache Biopsie in Heidelberg. Ein Lokalrezidiv wurde festgestellt. Ein Gleason-Grading wurde nicht erhoben. Aufgrund dieser Unklarheit, habe ich bei Prof. Bonhoff eine weitere Begutachtung der Biopsate beauftragt. Das Ergebnis ist ziemlich niederschmetternd Gleason 5+5=10 und eine Infiltration der Kapsel. In einem persönlichen Gespräch empfiehlt Bonkhoff eine radikale OP mit ausgedehnter Lymphknotenentfernung. Dies wurde auch schon von Heidelberg angeregt.
       
20.06.2013 14.90 22.04.13
Nachdem die überwiegende Empfehlungen, auch aufgrund meines Alters zu OP gehen, habe ich mich dazu entschlossen. Die Chance: Geheilt zu werden. Das Risiko: Keine Heilung zu erreichen und dazu noch Inkontinenz und Impotenz. also muss der beste Operateur her. Dazu habe ich die Martiniklinik, Prof. Heidenreich und Prof. Jünemann angeschrieben. Die Martiniklinik ist vorsichtig bei der Bewertung der Erfolgsaussichten einer solchen OP. Heidenreich würde es machen, antwortet aber etwas spät. Bei Prof. Jünemann habe ich schnell einen ersten Termin. Er sieht gute Erfolgsaussichten und die Risiken seinen nicht so hoch. Sogar eine nervenerhaltende OP sei machbar.
Ich habe ein gutes Gefühl und mache dort die OP.
Nach einer Woche werde ich entlassen, allerdings muss der Katheder noch eine weitere Woche drinbleiben.
Der Gleason wurde bei 4+4=8 festgestellt. Von den 52 LK die entnommen wurden, waren 6 befallen.
       
15.07.2013 14.90 22.04.13
3-wöchige Kur in Bad Wildungen. Mit Kurantritt ist mein rechtes Bein angeschwollen und muss deshalb während der gesamt Zeit einen Stützstrumpf tragen. Ich habe Schmerzen beim Sitzen und Stehen. Außerdem wird eine Lymphozele festgestellt. Während der Kur liege ich häufig. Leider wird auch festgestellt, dass sich mein PSA nicht verringert, sondern sogar noch erhöht hat. Die wichtigste Tätigkeit während der Kur ist das Schließmuskeltraining.
Auf alles andere hätte ich verzichten können.Obwohl es natürlich für mich als Single schon gut war, rundum verpflegt zu sein. Der Kurarzt empfiehlt Bicalutamid einzunehmen. Aber dazu kann ich mich noch nicht durchringen.
       
04.09.2013 24.00 27.08.13
Mein Urologe möchte vorher ein PET CT bevor wir mit der Hormontherapie anfangen.
Dieses weist jetzt mehrere auffällige Lymphknoten aus. Und zwar im Bauchraum bis zum Hals.
Eine lokale Behandlung ist deshalb nicht mehr möglich. Als greife ich zum Bicalutamid 150.
So wie es also jetzt aussieht war die OP nicht erfolgreich. Ich muss Hormon nehmen und habe zusätzlich noch
mit Inkontinenz und Impotenz zu kämpfen.
Echt ärgerlich. Obwohl Prof. Jünemann meint, die OP bringe mir aufgrund der verringerten Tumorlast eine Verdoppelung meiner Überlebenszeit.
       
20.05.2015 13.80 07.05.15
Nachdem mein PSA wieder schnell angestiegen ist, lasse ich ein PSMA PET machen. Dies weist zwar keine neuen Metastasen aus. Also auch keine Knochenmetastasen. Die im unteren Körperbereich haben sich verkleinert aber die im oberen Körper wohl etwas vergrößert. Das Bicalutamid wirkt also nicht mehr.
Ich bin also auf der suche nach einer neuen Therapie. Cyper Knife scheidet aus, weil es wohl zu viele Metastasen sind. Dann bekomme ich den Tip zum PSMA Lu 177. Ich unterhalte mich einem OA aus den Uniklinikum Bonn. Dieser meint ich sei noch kein Patient dafür. Ich hätte noch andere Pfeile im Köcher. Das ist doch mal etwas positives für mich.
Also entscheide ich mich erstmal für die Monatsspritze mit Eligard.
Insgesamt geht es mir gut. Die Nebenwirkungen der OP sind längst vergessen.Was mich belastet ist die Inkontinenz. Wenn ich mich körperlich bewege, brauche ich mind. 3-4 Vorlagen pro Tag. Evtl. lasse ich eine Behandlung mit einem Bändchen durchführen. Auch die Impotenz ist nach wie vor vorhanden. Aber so sehr stört es mich gar nicht weil ich auf andere Sexpraktiken umgestiegen bin. Und Orgasmusfähig bin ich trotz Bica. Macht also noch viel Spass !
       
21.09.2015 4.60 21.09.15
Habe mich in Bad Berka über die RLT informiert. Meine Metas würden gut speichern, deshalb können ich sofort damit anfangen. Mein Uro meint dazu, wenn es etwas nütze, warum nicht sofort anfangen. Also habe ich mich dort zur Behandlung begeben. Zunächst sind 3 Anwendungen vorgesehen.
       
07.04.2016 18.28 07.04.16
Ich habe jetzt 4 Injektionen bekommen. Leider ist der PSA gestiegen und während der Therapie wurden Knochenmetas entdeckt. Gegen die Inkontinenz habe ich Zwischenzeitlich Yentreve genommen. Dies hat auch die Sache gebessert, aber ich habe das dennoch abgesetzt, weil ich meine, dass ich damit schlecht schlafe.
       
01.08.2016 28.59 01.08.16
Die Nachkontrolle zur RLT fällt sehr ernüchternd aus. Die Lymphknotenmetas sind weitgehnd unverändert, aber es sind weitere Knochenmetas entdeckt worden. Es wird empfohlen, die Knochenmetas zu bestrahlen und Xtandi zusätzlich zum Trenantone einzunehmen.Der Prof. meint, dass mein PSA nicht das Ausmaß der Erkrankung darstellen würde. D.h. dass der Wert angesichts der vielen Lymphknotenmetastasen deutlich höher sein müsste. Meine Frage ist dann, ob der PSA-Anstieg hauptsächlich auf die Knochenmetas zurückzuführen ist ?
Die Inkontinenz entwickelt sich erfreulich. Durch Training brauche ich jetzt nur noch eine kleine Vorlage pro Tag.
Ich bin nach wie vor Orgasmusfähig.
       
08.09.2016 10.70 08.09.16
Ich nehme jetzt zusätzlich zur Trenantonespritze Xtandi. Dies hat meinen PSA auf 10,7 gesenkt. Insgesamt geht es mir unverändert gut. Am Hüftgelenk vermutete Metastasenschmerzen bekomme ich mit Ibuprofen gut in den Griff. Jetzt interessiere ich mich für eine Protonenbestrahlung der Knochenmetastasen.
       
02.12.2016 12.70 02.12.16
Mein PSA ist angestiegen. Zusätzlich habe ich das CGA bestimmen lassen. Meine Vermutung geht in Richtung neuroendokriner Tumor. Deshalb lasse ich meine entnommenen Lymphknoten darauf untersuchen.
       
12.04.2017 13.40 12.04.17
Ein endokriner Tumor liegt nicht vor (Gott sei Dank). Nachdem die KV eine Protonenbestrahlung abgelehnt hat, habe ich die Metastase in der Hüfte mit Rapid Arc bestrahlen lassen. Die Schmerzen sind weg und Nebenwirkungen habe ich nur selten verspürt. Jetzt habe ich aber Kreuzschmerzen bekommen, die vermutlich von Metastasen an der Wirbelsäule ausgehen. Auch hier werde ich demnächst mit einer Bestrahlung beginnen. Insgesamt geht es mir gut, insbesondere wenn ich in Thailand bin. Dort habe ich Tage und Wochen an denen ich überhaupt nichts von meiner Krankheit spüre.
       
30.05.2017 14.50 30.05.17
Zwei Metastasen lasse ich jetzt konventionell bestrahlen. Eine an der Lendenwirbelsäule und eine an der Rippe. Diesmal verfolgen mich häufig Übelkeiten. Ich hoffe danach wird's wieder besser.
       
30.06.2017 10.10 30.06.17
Die Rückenschmerzen sind durch die Bestrahlung weg. Auch die Übelkeit von der Bestrahlung geht langsam zurück.
Aber jetzt habe ich weitere Schmerzen an der 1. Rippe links. Steht hier die nächste Bestrahlung bevor ?
       
15.07.2017 10.10 30.06.17
Jetzt habe ich wieder häufiger Schmerzen an den Knochen. Mein Urologe empfiehlt die Xofigo Therapie. Ich lasse mich beraten, aber die Ärztin meint ich solle noch zuwarten. Die Therapie ist nur einmal durchführbar. Deswegen abwarten ob noch weitere Herde dazukommen.
       
15.09.2017 18.00 12.09.17
Nachdem der PSA auch wieder steigt, ist davon auszugehen, dass XTANDI nicht mehr wirkt. Ein CT bestätigt, dass auch die Lymphknoten Metastasen wieder wachsen. Nachdem es mir insgesamt auch nicht gut geht, entschließe ich mich zur Chemotherapie. Aber das zusammen mit Methadon.
Ich lasse mir Methadon verschreiben und tatsächlich geht es mir vom ersten Tag an besser. Meine Schmerzen sind weg. Ich schlafe viel besser. Und fühle mich deutlich wohler. Ich bewege mich wieder gerne.
       
28.09.2017 20.00 21.09.17
Jetzt starte ich die Chemotherapie. Ich vertrage die Infusion gut. Als Nebenwirkung habe ich nur einmal einen empfindlichen Rachen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Ich fühle mich gut.
       
19.10.2017 14.90 19.10.17
Mit dem Methadon geht es mir deutlich besser. Ich fühle mich nicht krank. Auch meine Blutwerte bewegen sich dank Docetaxel und Methadon nach unten. Die Chemo vertrage ich gut.