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Last PSA from

Personal stories

       
06.06.2017 4.13 06.06.17
Routineuntersuchung beim Hausarzt zeigt erhöhten PSA-Wert. (Wurde gemessen wegen PCa in der Familie)
       
18.10.2017 4.66 18.10.17
Wiederholung – weiterhin erhöht. Überweisung zum Urologen.
Zwei weitere PSA-Werte knapp unter 4 µg/ml (anderes Labor)
       
28.03.2018 4.66 18.10.17
Prostata mpMRT
„Kein sicherer Nachweis eines höhergradig karzinomsuspekten Areals innerhalb der Prostata, jedoch auffälliger Signalverlust in der T2 in der peripheren Zone rechts ohne Diffusionsrestriktion“
Urologe empfiehlt Fusionsbiopsie
       
15.04.2018 4.66 18.10.17
Vorbesprechnung zur Fusionsbiopsie.
MRT hat zu wenig Informationen – Vorschlag PHI-Wert ermitteln → knapp über Grenzwert von 40 dh
Empfehlung: konventionelle Biopsie durchführen
       
08.05.2018 4.66 18.10.17
Stanzbiopsie durchgeführt; Ergebnis: 5 von 10 positiv mit Gleason-Score 3+3 (alle positiven auf einer Seite)
Empfehlung: RPE
       
28.06.2018 5.97 09.06.18
Beratung bei der Interdisziplinären Sprechstunde.
Zwei Optionen:
1. „RPE (da Vinci), Nervenerhalt erscheint möglich“
2. „Primär kurative Strahlentherapie“
→ Zunächst noch keine Entscheidung, weiterer Informationsbedarf.
(Erhöhter PSA-Wert vom 09.06. ist vermutlich Folge der Biopsie.)
       
24.07.2018 4.98 24.07.18
Ab jetzt sehr viel gelesen und gelernt. Erste Erkenntnisse:
1. Prostatakrebs tritt in bestimmten Regionen auf. Ziemlich sicher hängt dies mit dem Ernährungs- und Lebensstil zusammen:
Wenn die Lebensbedingungen für die Krebszellen günstig sind, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit für Krebs.
→ Schlussfolgerung: wenn ich nach einer Therapie ein Rezidiv vermeiden will, sollte ich schlechte Bedingungen für Krebszellen schaffen.
2. Bei jeder Therapie ist die Prognose für fitte Patienten besser.
Daher ab jetzt:
Mehr Sport (ca. 4 x pro Woche 6 km joggen, 1 x Fitnesstraining)
Ernährungsumstellung
- Weniger Menge, weniger Fleisch, Fertigprodukte, Süßigkeiten, Säfte
- Mehr Gemüse, Obst, Nüsse, Granatapfelsaft,Tomatenmark, Knoblauch, Kurkuma usw.
- Weniger Milchprodukte, ersetzt durch Soja.
- Bisher keine Nahrungsergänzungsstoffe.
Geraucht habe ich noch nie, Alkohol trinke ich nur wenig (1-2 x pro Woche ein Glas Rotwein oder mal ein Bier) - ab jetzt noch weniger.
Zu einer RPE bin ich nicht bereit. Ich würde sie zwar aufgrund von Alter und Gesundheitszustand wahrscheinlich gut überstehen, aber was danach mit Kontinenz und Potenz ist erscheint mir wie Russisches Roulette. Zur Strahlentherapie habe ich mehr Vertrauen. Was die Geräte tun, ist inzwischen sehr präzise steuerbar, denke ich. Mein Vater wurde von 20 Jahren per Strahlentherapie „geheilt“, ist jetzt 82 und Fit. Ja, Nebenwirkungen gibt es da auch, aber für mich ist Nr. 2 die bessere Option.
       
10.10.2018 3.41 10.10.18
Seit dem Sommer 10 kg abgenommen (BMI jetzt 22,5)
Der um über 30% gesunkene PSA-Wert macht mich nachdenklich:
- War das ein Messfehler (selber Arzt, selbes Labor)
- Ist die Tumormasse tatsächlich in dieser Größenordnung gesunken?
Wenn ja: wodurch ist das passiert? Am plausibelsten erscheint mir eine Theorie von fehlender Energieversorgung der Krebszellen durch veränderte Nährstoffsituation. Oder z.B. von durch Sport aktivierten Zytokinen, die Apoptose fördern.
Es wäre natürlich auch denkbar, dass nur der Messwert beeinflusst wurde, nicht der Tumor.
Plan: Kontakt mit der Strahlentherapie-Abteilung aufnehmen, dort gemeinsam weiteres Vorgehen planen.
Falls die Lebensstilumstellung tatsächlich den Tumor verkleinert hat:
Passt sich der Tumor den veränderten Bedingungen an und wächst irgendwann wieder – evtl. schneller und gefährlicher?
Sollte ich die Strahlentherapie beginnen
- sofort?
- wenn der PSA-Wert nicht mehr sinkt?
- weitere Untersuchungen (MRT, neue Biopsie…)?
Auf jeden Fall werde ich demnächst einen weiteren PSA-Wert (und Vitamin D3) ermitteln.
(Selen: 62 µg/l)
       
21.11.2018 3.41 10.10.18
Gespräch bei der Strahlentherapie:
- gesunkener PSA-Wert ist nicht relevant
- es sollte kurzfristig eine RPE durchgeführt werden (nicht Strahlentherapie) weil bei mir voraussichtlich problemlos durchführbar und vermutlich keinen Inkontinenz und Impotenz zu erwarten ist (?).
       
08.02.2019 4.44 02.02.19
Wegen wieder steigendem PSA-Wert:
Entscheidung für bildgesteuerte (IGRT) Bestrahlung bei einer anderen Klinik.
       
04.03.2019 4.44 02.02.19
Goldmarker wurden transperineal eingesetzt.
       
25.03.2019 5.37 21.03.19
Planungs CT, dann Beginn der IGRT-Bestrahlung.
Insgesamt 44 Termine bis Ende Mai, Gesamt-Dosis 79,2 Gy.
Nebenwirkungen:
etwas erschwerte Blasen-Entleerung, und häufigerer Harndrang.
Der Darm hat es ganz gut vertragen. Weicher Stuhlgang, häufig kleine Mengen - aber sonst ok.
Müdigkeit/Erschöpfung ist war deutlich zu spüren.
       
07.06.2019 3.40 28.05.19
3 Wochen ambulante Anschluss-Heilbehandlung.
Danach ist der Stuhlgang wieder 100% ok.
Das nutzbare Blasenvolumen ist noch reduziert (öfter mal entleeren...).
Es wird aber immer mehr, inzwischen hatte ich schon mal (morgens) 500 ml entleert.
Ich nehme noch/wieder täglich Tamsulosin.